Beiträge vom: Februar, 2008


Autor: Felix

“Dragster-Rennen” – das heißt eine viertel Meile Beschleunigungswahn.

Drasgster Race

Das Mekka der Beschleunigungsrennen liegt in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg die ersten Wettbewerbe ausgetragen wurden. Als klassische Distanz für ein Dragster-Rennen dient dieDragster Viertelmeile, was etwa 400 Metern entspricht. In der Regel treten stets zwei Fahrer im “K.O-System” direkt gegeneinander an. Während bei den sogenannten “Public Races” jeder mit seinem privaten Fahrzeug antreten kann, fahren die Profiklassen mit eigens für Beschleunigungsrennen konstruierten Dragstern. In der Königsklasse, der “Top Fuel”, erreichen die Fahrzeuge beim Start etwa das Fünffache der Erdbeschleunigung. Der derzeit gültige Rekord des Spitzenfahrers Tony Schumacher liegt bei exakt 4,428 Sekunden für die Viertelmeile, wobei er eine Endgeschwindigkeit von fast 530 km/h erreichte.
Im Jahre 1951 gründete sich die “National Hot Rod Association”, die bis heute die wichtigste Organisation innerhalb der Sportart ist. Seit 1997 organisiert der internationale Automobilverband “FIA” eine eigene Dragster-Rennserie innerhalbMotor Dragster Europas. Auch in Deutschland erfreut sich der Sport wachsender Beliebtheit. Nach einigen kleinen Rennen auf diversen Flugplätzen innerhalb der Bundesrepublik werden seit 2003 alljährlich die “German Race Wars” veranstaltet. Zusätzlich finden im Rahmen der offiziellen Drag-Racing-Rennserie der “FIA” jedes Jahr im August die “Nitrolympics” auf dem Hockenheimring statt. Dort versammeln sich etwa 50.000 Fans des Sportes, sodass die “Nitrolympics” eine der größten Drag-Racing-Veranstaltung außerhalb der USA ist.

hier bekommt ihr noch einen kleinen Eindruck vom Dragster Race



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Autor: Felix

Wenn man sich diesen Contest mal vor Augen hält, denkt man sicherlich zuerst an ein Vergleich zwischen einem aufgemotzten Calibra oder Opel Speedstar gegen einen Ferrari, der nur noch auf vier Zylinder fährt und selbst dann wirkt der Vergleich sehr lächerlich

Aber niemand würde im Ernst damit rechnen, dass ein niedlicher Opel Corsa einen Ferrari F430 bei einem Viertel Meile Rennen verblasen kann.

Der Ferrari F430 hat immerhin 490 PS und ist in 4 Sekunden auf 100 km/h.

Leider weiß ich nicht, welche Power der Opel Corsa hat bzw. wo sie herkommt. Wahrscheinlich Spinat, jede Menge Spinat.

Aber es geht, hier der Beweis.



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Autor: Felix

Tieferlegung © Willvision PhotographyBeim Tieferlegen des Fahrzeuges werden die Stoßdämpfer durch stärkere Dämpfer ersetzt und die Federn Deines Autos gekürzt. Hört sich gemein an, aber das Endresultat kann sich wirklich sehen lassen. Auch für die Fahreigenschaften des Wagens gibt es einige positive Veränderungen. Beim Absenken des Fahrzeuges verlagert sich der Schwerpunkt nach unten, wodurch Dein Auto in engen Kurven eine bessere Bodenhaftung bekommt und Du somit wieder schneller aus den Kurven beschleunigen kannst.
Folgende verschiedene Möglichkeiten nehmen Deinem Wagen die Bodenfreiheit. Als erstes wäre da die Variante der Tieferlegungsfedern zu erwähnen. Dieses Verfahren ist mit den geringsten Kosten verbunden, jedoch werden langfristig die Stoßdämpfer in Mitleidenschaft gezogen. Die Serienstoßdämpfer werden weiterhin verwendet; nur das Fahrwerk wird durch die kürzeren Tieferlegungsfedern abgesenkt.Wagen tiefergelgt © Willvision Photography
Dann hätten wir noch das Sportfahrwerk, dabei wird das komplette Fahrwerk ausgetauscht. Ein bisschen teurer als die erste Lösung, jedoch sind Stoßdämpfer und Federn auf einander abgestimmt und somit empfehlenswerter.
Tiefergelegte Autos werden jedoch nicht nur schneller sondern auch in manchen Situationen extrem langsam. Das möchte ich euch auch raten, denn auf unebener Strasse hört man schnell wie es klingt, wenn Asphalt und Metall aufeinander treffen.
Viel Spaß beim Unterbodenschleifen ;-)     [...mehr]



Autor: Felix

VW Golf Tuning © WillvisionPhotographyDas meist getunte Auto in der VW Szene. Schon eine ganze Weile nenne ich einen VW Golf mein Eigen. Dieser brachte mir schon viel Freude. Besonders gern bastle ich an ihm herum und finde in diesem Zusammenhang immer wieder eine Verbesserungsmöglichkeit. Ich stellte mein Können auch schon auf dem VW-Blasen Treffen zur Schau. Hier gewann ich zwar bisher noch nicht, bin aber fester Überzeugung, dass dies irgendwann klappen wird. Es ist einfach ein tolles Gefühl, das eigene Fahrzeug immer schönes und besser zu gestalten. Hinzukommt die Tatsache, das man sich so ein absolut individuelles Vehikel schafft. Dieses existiert also in der Form nur ein einziges Mal auf der Welt. Allein dieser Faktor macht die viele Arbeit lohnenswert.Golf © ehecatzin Schon einige Tausend Arbeitsstunden steckte ich in meinen Golf Baujahr 1999. Ich hatte nu beinahe jedes Bauteil des Wagens in der Hand und kann sagen, der Aufwand hat sich definitiv gelohnt. Das Ergebnis überzeugt mich jeden Tag aufs Neue. Ein wirklich einmaliges Gefühl, in einem einzigartigen Fahrzeug durch die Gegend zu fahren. Tuning ist für mich kein Hobby, sonder eher eine Religion. Es macht unendlich viel Spaß das eigene Auto zu verändern. Somit ist man nicht nur schöpferisch tätig, sondern kann auch seine eigenen Designideen umsetzen. Eine so hohe Individualität ist selbst bei einem Neuwagenkauf nicht möglich.




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Autor: Felix

Der so genannte LSD Lamborghini Style ist auch bekannt unter dem Namen “Scherentüren”. Diese waren als erstes bei den Lamborghinis Countach, Diablo und Murcielago Standard und der Umbau des eigenen Autos wird mittlerweile von einigen Werkstätten angeboten. Seitdem ist ein richtiger Trend herauf gezogen und viele Autotuner verleihen ihrem Gefährt mit den “Flügeltüren” den letzten Schliff.


Im Gegensatz zu den klassischen, in jedem Auto vorhandenen, seitwärts öffnenden Türen öffnen die LSD-Doors (Lambo Style Doors) nach vorne oben. Das hört sich am Anfang nach einem richtigen Kraftakt an, aber derselbe wird meist durch Gasdruckfedern erleichtert. Diese erleichtern das Öffnen, verhindern, dass die Tür nach unten schnellt und dämpfen die Tür beim Schließen ab. Der Umbau verläuft folgender Maßen und kann, bei ausreichender Kenntnis, sogar selbst vollführt werden. Die Türen werden im Bereich der A-Säule angeschlagen und installiert. Leider, gibt es keine LSD-Doors, welche als Universal Kit benutzt werden können, für jedes Auto gibt es spezielle Scherentüren.

Ich zweifele jedoch ein wenig an der Sicherheit dieser Türen. Es ist schon bei den Lamborghinis vorgekommen, dass dieLambo Doors © peter schiffman Gasdruckfedern versagten und wie eine Guillotine den Besitzer verletzten. Meiner Meinung nach liegt das größte Problem im Falle eines Unfalls. Die Türen können sich nach einem Überschlag, also wenn das Auto auf dem Dach liegt nicht geöffnet werde.
Mir ist jedoch bewusst, dass dies Autotuner nicht abhalten wird, warum auch es gibt viele Bedenken im Straßenverkehr, die LSD-Doors sind auf jeden Fall ein wahrer Hingucker und geben dem getunten Auto das optische I-Tüpfelchen.    [...mehr]



Autor: Felix

Hifianlage © wirelesssflickr

Überall sieht man es heute. Oder sollte man doch eher sagen, man hört es. Die ohrenbetäubenden Automobile von jugendlichen Halbstarken, welche sich ihr Trommelfell in jedem Falle schon vor dem 60. Lebensjahr kaputt machen wollen. Überhaupt finde ich den Rummel der so genannten Tuningszene um Car Hifi anlagen absolut übertrieben. Wozu ist es denn bitte notwenig mit 130 Dezibel durch die Gegend zu fahren? Sicher, wenn man jung ist will man angeben und die Mädchen beeindrucken. Das kann ich alles auch irgendwo noch nachvollziehen. Dennoch, wenn es auf Kosten derHifi © alanejohnson006 Gesundheit geht, bin ich strikt gegen eine gigantische Boxenlandschaft im Fahrzeugkofferraum. Ich erlebe diesen Blödsinn nun auch bei meinen eigenen Kindern mit. Man versucht alles um ihnen klar zu machen, welche Wirkung eine solche Dauerbeschallung haben kann. Aber wer über 18 ist, der hört nun mal nicht gern auf seinen Vater.    [...mehr]



Autor: Felix

Airbrushing und Pinstriping erlangte besonders durch TV-Sendungen wie „Pimp my Ride“ und „Overhaulin“ auch in Deutschland große Bekanntheit. Dort entdeckte und bestaunte auch ich diese beeindruckende Kunstform das erste Mal. Schaut man den Künstlern bei der Arbeit zu, kann man es kaum fassen, wie schnell und exakt diese Bildnisse auf Automobile aufbringen.

Die Idee der farblichen Verzierung von Fahrzeugen wird sicherlich schon seit den frühen Anfängen der Fortbewegung betrieben. So wurden etwa auch römische Streitwagen mit Linien versehen, um deren Optik zu optimieren. Bis heute Black car Pinstriping © Lost Americawurde dieser zur Perfektion ausgearbeitet Kunsthandwerk weiterentwickelt. In der heutigen Form aufgekommen ist speziell das Pinstriping in den USA der 50er Jahre. Dort wurden so genannte Hot Rods mit ihnen verziert. Die Idee, welche dahinter stand, war es individuelle Fahrzeuge herzustellen. Dies bedurfte einer kompletten Veränderung der Standardmodelle von Fahrzeugen. Diese wurden tiefer gelegt, gechoppt, mit einem extrem starken Motor versehen und umlackiert. Hierzu setzte sich nun langsam auch das Airbrushing und Pinstriping zur Verzierung dieser einzigartigen Vehikel durch. Meiner Meinung nach handelt es sich bei diesen beiden handwerklichen Tätigkeiten um Kunstrichtungen. Diese erfordern höchste Konzentration und Exaktheit. Ohne zeichnerisches Talent, sind diese auf keinen Fall zu erbringen. Auch ich ließ mein Auto mit Pinstripes verzieren. Ich schaute sogar bei der Prozedur zu und war sprachlos. Die Linien werden freiPinstriping © MIss Robot Hand vom Künstler aufgezeichnet. Dabei benutzte dieser einen speziellen und sehr schmalen Pinsel. Es war beeindruckend wie der gelernte Airbrusher diese Arbeit ausführte. Ich jedenfalls, bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und kann diese Tuning-Variante nur weiterempfehlen. Das Ganze sieht einfach klasse aus!    [...mehr]