Beiträge vom: März, 2008


Autor: Felix

Tuning aus dem Hause Carlsson flickr©Al-Fassam

Die Firma Carlsson gehört inzwischen zu den weltbesten Tuning-Firmen der Welt und zum ersten Mal ist das renommierte Unternehmen auch mit einem Stand auf dem Genfer Autosalon. Dort präsentiert man gleich zwei Weltpremieren, die wieder einmal verdeutlicht, auf welch hohem Niveau die Tuning-Spezialisten agieren.

Der Name Carlsson steht vor allem für elegantes und außergewöhnliches Design, drehmomentstarke Motoren und moderne Technik. Die von der Firma getunten Modelle von Mercedes erregen bei fast jeder Präsentation großes Aufsehen und versetzen die Fachwelt immer wieder in Erstaunen. Namensgeber des Unternehmens ist der schwedische Rennfahrer Ingvar Carlsson, der besonders im Mercedes-Rallyeteam Erfolge sammeln konnte. Gegründet wurde es jedoch 1989 von Carlsson Tuning flickr©Mike Babcockden Brüdern Rolf und Andreas Hartge, die auf einem alten Gutshof die Produktionsstätte der Autos eingerichtet haben. Erfreulicher Nebenaspekt der aufwendigen Sanierung des idyllischen 25.000qm großes Parkgeländes war der Preis für Denkmalpflege.

Carlsson verkörpert traditionelles Handwerk und innovative Produkte, die hier auf einander treffen. Bestes Beispiel hierfür sind die beiden Weltpremieren auf dem Genfer Autosalon. Einerseits präsentiert Carlsson den Carlsson CD32 auf Basis C 320 CDI C-Klasse T-Modell sowie das Carlsson Rad-Design 1/14 RS. Der Carlsson CD32 wurde gegenüber dem Basismodell mit einem 49 PS stärkeren Motor versehen, der über 612 Newtonmeter verfügt. Neben diesen Leistungsaspekten hat Carlsson auch umweltrelevante Parts im Carlsson CD32 verarbeitet, so verfügt dieser über C-Tronic® Diesel Leistungskits, welche den Durchschnittsverbrauch erheblich herabsetzen. Gepaart mit einer äußerst ansprechenden Optik wird der Carlsson CD32 garantiert zum Hingucker bei den Neuheiten des Genfer Autosalon.

Das innovative Design macht Carlsson-Autos zu absoluten Liebhaberstücken, deren Antlitz man sich selten entziehen kann. Denn ähnlich wie bei Brabus wird auch bei Carlsson Design und Power auf sehr hohem Niveau verbunden.    [...mehr]



Autor: Felix

Seit einigen Jahren erfreut sich eine Auto-Mode aus den USA auch in Deutschland immer wachsender Beliebheit. Die Rede ist von den “Lowridern” (so genannt wegen der extremen Tieflage der Autos).

Lowrider

Lowrider sind umgebaute Autos, häufig sogar eher ältere Autos bis hin zu Oldtimern, die an jedem Rad eine Hydraulikpumpe verpasst bekommen haben, mit deren Hilfe sich die einzelnen Radaufhängungen unabhängig nach oben pushen lassen. Gesteuert wird das ganze zumeist elektronisch per Fernbedienung. Durch gekonntes Zusammenspiel der einzelnen Pumpen können die Autos zum Hüpfen gebracht werden, weshalb die Autos auch oft als “Jumpcars” bezeichnet werden. Waren die Teile früher nur über Import aus den Vereinigten Staaten zu bekommen, gibt es nun auch Händler in Deutschland, die die benötigten Hydraulikteile dauerhaft anbieten.

Lowrider Pickup

Natürlich wäre es Blödsinn, diese Prachtstücke der Tuningkunst in der Garage zu lassen. Die Szene trifft sich regelmäßig zu Wettbewerben, bei denen es meistens ziemlich simpel darum geht, welches Auto am höchsten springen kann. Sowas gibt es auch in Deutschland: Meistens werden Lowrider-Shows im Zusammenhang mit Messen veranstaltet. (Ein Beispiel ist die Essen Motoshow, auf der regelmäßig Lowrider-Contests abgehalten werden)

Wem das was bringt? Es sieht geil aus, macht Werbung für die Automarken und entwickelt still und leise auch in Deutschland eine eigene Underground-Kultur! Grund genug, wie ich finde, den Lowrider als Kategorie im Tuning-Dschungel gelten zu lassen.

Cypress Hill bringen es auf den Punkt:



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Autor: Felix

Bei jedem getunten Wagen sind getönte Scheiben ein Muss. Egal ob LDS-Doors oder Alufelgen, ohne getönte Scheiben braucht man sich nirgends sehen lassen.

getunter Audi TT

Für getönte Autoscheiben muss man nicht unbedingt eine Werkstatt aufsuchen. Mit ein wenig Handfertigkeit und der richtigen Folie, kann man dies auch selbst tun. Wichtig ist hierbei, dass die Folien im Bereich der StVO zugelassen sind. Die Prüfnummer sollte in jedem Fenster zu sehen sein.
In einem Raum sollte mit Hilfe von Feuchtigkeit für eine ausreichende Staubbindung gesorgt sein. Auch der Innenraum des Autos muss gut gereinigt werden. Jedes Staubkorn macht sich sonst unter der Folie bemerkbar.
Bevor man die Folien anbringt, müssen die entsprechenden Fensterscheiben gut gereinigt sein und, je nach Folienart, mit VW Polo mit getönten Scheiben Wasser befeuchtet werden. Nun kann man entsprechend der Glasflächen die Folien zurecht schneiden, sofern sie noch nicht passen.

Bläschen und Falten lassen sich mit einem Rakel herausdrücken. Unter Hitzezufuhr gewinnen die Folien an Geschmeidigkeit und passen sich besser der Autoscheibenwölbung an.

Auf dem Markt sind derzeit verschiedene Folien erhältlich, wahlweise verspiegelt und in verschiedenen Farben. Je nachdem für welchen Hersteller man sich entscheidet, liegen die Kosten zwischen 20 und 100 Euro. Meiner Meinung nach eine durchaus günstige Alternative zur Werkstatt – vorausgesetzt, man besitzt das nötige Geschick.



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