Beiträge vom: Juli, 2009
Unter der Schirmherrschaft des italienischen Reifenherstellers Pirelli und des Axel Springer Auto Verlags wird am 5. und 6. September eine Auswahl der heißesten Tuningfahrzeuge Deutschlands gekürt.
Vorab wurde vom Publikum die Finalisten unter den 166 Bewerbern gewählt. Die 50 teilweise online von Lesern von www.autobild.de, www.geilekarre.de, Auto Bild Tuning und Auto Bild Sportscars ausgesuchten Fahrzeuge müssen sich im schwäbischen Crailsheim den kritischen Blicken einer Fachjury stellen. Diese Jury setzt sich aus namhaften Profitunern, Redakteuren und zugelassenen Kraftfahrzeuggutachtern zusammen. Großen Wert legt Pirelli auf Straßenzulassung und Verkehrssicherheit. Zudem haben die bis in letzte Detail individualisierten Autos fahrbereit zu sein, um an der „Show & Shine“-Rallye teilzunehmen. Hier kann das Publikum des im Automobil-Forum Stegmaier & Bueck stattfindenden Events Sound und Optik der Showfahrzeuge unter normalen Verkehrsbedingungen erleben.
Beim Tuning sind Golf, BMW und Audi besonders beliebt
Unter den 50 Tuning Cars im Finale befinden sich erwartungsgemäß viele Fahrzeuge aus Wolfsburg; die Gölfe der Baureihen III bis VI machen den größten Anteil aus. Weiters sind VW Boras, Passats und Polos vertreten. Auch recht häufig vertreten sind Fabrikate der Marken Audi, BMW und Opel. Ein Subary Legacy und ein Toyota Celica stellen die einzigen am Wettbewerb teilnehmenden Japaner dar, Italien ist mit einem Alfa Romeo 156 und zwei Fiat Puntos am Start. Einen Großteil dieser neueren Fahrzeug haben die Tuner mit Airride-Fahrwerken und teils außergewöhnlichen Lackierungen versehen.
Gelungenes Ü-30 Auto Tuning
Doch auch ältere Showcars wurden von der Online-Community als konkurrenzfähig erwogen. So mischt als einziger Ford ein Mustang von 1966 mit 520 PS starkem V8-Kompressormotor mit. Auf Oldskool-Ratlook getrimmt wurde ein VW-Pritschenwagen von 1970, der dank Luftfahrwerk komplett auf dem Boden abgelegt werden kann. Begleitet wird der T1 von einem polierten Käfer im Candy-Apple-Stil. Eine deutsch-amerikanische Kooperation stellt eine 2004 aufgebaute Cobra dar. Die Rennikone behält ihre klassische Form, unter der Roadsterhülle werkelt jedoch standfeste Mercedestechnik aus dem SL der Baureihe R129. Der 500er Motor leistet 320 PS und soll noch einem Tuning unterzogen werden. Zeitgenössisch-dezent aufgemotzt kommt ein ‘77er Audi 50 daher, der minimal ausgestattet ist, das jedoch in edlen Materialien.
Eintritt frei beim Pirelli Tuning Award 2009
Am Samstag 5. September 2009 können die Besucher zwischen10:00 und 17:00 Uhr die 50 Top Cars begutachten oder ihr fahrerisches Geschick beim Go-Kart fahren unter Beweis stellen. Ein Glücklicher unter den Besuchern wird nicht nur wie alle anderen keinerlei Eintrittskosten zu bezahlen haben, sondern mit 1.000 Euro für die Parkplatzwertung beschenkt. Ab 20 Uhr ist die After Show Pirelli Tuning Party mit Live Musik und DJ angesagt, Damen zahlen bis 21:00 Uhr keinen Eintritt. Am wieder eintrittsfreien Sonntag findet zwischen 10:30 bis 16:00 Uhr das Finale des 9. Pirelli Tuning Award als Highlight für alle Tuning Fans statt. Wer’s nicht schafft dabei zu sein, muss sich nicht grämen, der Gewinner hat sein Fahrzeug sowohl auf der Essen Motorshow 2009 als auch auf der Tuningworld Bodensee 2010 zu präsentieren. [...mehr]
Schon mehrfach haben wir an dieser Stelle vom vielleicht vielversprechensten Elektrowagen auf dem Markt berichtet. Und auch die folgenden New über den Tesla Roadster wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.
Der virtuelle Entwurf des rumänischen Designers Iulian Bumbu zeigt die aktuelle Formsprache von BMW in dramatisierter Umsetzung. Kanten und Rundungen dominieren dabei erwartungsgemäß seine Skizze, doch wirkt sie einfach viel kompromissloser als die aktuellen Modelle von BMW.
Ersatz für den 6er
Ähnlich des aktuellen 6er BMW kommt der zweitürige S.X mit einem Fließheck daher. Die Heckansicht mit den breiten Kotflügeln und der kleinen Abrisskante wirkt von Aston Martin Rapide und Z4 Coupe beeinflusst, doch wird das niemand übel nehmen. Die wellenförmig geschwungene Gürtellinie trennt die eckige Sicke, die sich vom vorderen Kotflügel in die Tür fortsetzt, vom gegensätzlichem, sanft gerundetem Dach mit der extrem flach ansteigenden Windschutzscheibe.
Muskelsschmalz unter der BMW-Motorhaube
Unter der mittig abgesenkten Motorhaube des S.X, die in Verbindung mit den scharfen Kotflügelkanten stark an die Corvette C3 erinnert, sollen die BMWs Kraftmeier für souveränen Vortrieb sorgen. So wird das SUV-Herz der Sportversionen X6M und X5 M achtzylindrig schlagen, als Schrittmacher sorgt die Biturboaufladung. Die resultierenden 555 PS und 680 Nm dürfen als Kampfansage an Umweltschützer und Mercedes CL AMG aufgefasst werden. Ob der drehfreudige V10 aus M5 und M6 auch einen Platz finden wird, ist unklar, würdig abgelöst wäre der 7000 Touren-Brummer in jedem Fall.
Aggressivität im SX Concept von vorn bis hinten
Die zackige Linienführung der Seite manifestiert sich selbstverständlich an der Front. Respekt im Rückspiegel lösen dabei die flache, breiten Nieren im Grill aus, die eindrucksvoll von den schräg stehenden Scheinwerfern flankiert werden. Die großen, kantig geschnittenen Lufteinlässe zur Bremsenkühlung tragen ihren Teil zum hohen Überholprestige bei.
Achtern dominieren die breiten Rückleuchten im zackigen Blitz-Design, die zudem gut sichtbar recht hoch angebracht sind. Darunter drängt ein enormer Heckdiffusor fast auf Fahrzeugbreite die rechteckigen Endrohre in die Ecken des SX Concept. So gequetscht stehen sie aus Platzgründen beinah senkrecht. Hier scheint Nachbesserung angebracht.
Nehmen Sie Platz und stoßen sie nicht Ihren Kopf!
Und Sie zwei nicht! Entgegen dem heutigen 6er BMW, der als 2+2 Sitzer eine zumindest auf kurzen Strecken besetzbare Rückbank bot, scheint diese beim SX Concept nicht oder nur als noble Gepäckablage eingeplant. Davon ausgehend, dass Designer Bumbu seinen Entwurf auf 20-Zoll-Felgen gestellt hat, sollte das Coupe etwa zwischen 100 und 115 cm flach sein. Das unterstützt in jedem Fall die Sportlichkeit, da die Mitnahme von totem Gewicht im Fond vollends unterbunden wird. Ohnehin tun sich weitere Fragen zur Umsetzbarkeit des SX Concepts auf, denn die finanziell angesprochene Zielgruppe gehobenen Alters neigt nicht selten zu Übergewicht und Unbeweglichkeit. Spätestens in Verbindung mit nicht zwergenhafter Körpergröße sollten sich unüberwindbare Schwierigkeiten beim Eintritt in den flachen Flitzer einstellen. Die Höhe von 137 cm im aktuellen 6er E63 ist nicht unbegründet.
Schade um das Konzept. Verwässert wäre der SX nur einer von vielen. [...mehr]
Mit einem deutlichen Leistungsschub verhalf Tuner Arden den Jaguarmodellen zum Fortbestand der Markenehre, gerieten sie gegen die Konkurrenz aus Stuttgart zu sehr ins Hintertreffen. So trimmte das Klever Familienunternehmen Coupe und Cabrio des XK auf mindestens 420 PS, den XKR sogar auf derer 520. Nach der Unglückszahl 13 legt Arden noch mal fünf Exemplare des modifizierten XK, der in dieser Form von 1999 bis 2005 gebaut wurde, nach.
Arden adelt den XK zum AJ 18
Soll heißen: Die Frisur der Motorleistung fand nicht nach alter Väter Sitte wie Kolben schleifen, schärfere Nockenwelle etc. pp. statt. Die Tuningschmiede kam der selbstgestecken Forderung zu mehr Dampf im AJ 18 durch den Austausch elektronischer Komponenten des Motormanagements und den Einbau neuer Hochleistungskatalysatoren nach. Innen verschönert ein Optikpaket die von Arden kultivierte Raserei; seiner Lordschaften nicht konvenierende Abflüge ins Straßengrün verhindern verschiedene Aerodynamikpakete. Unterstützt wird das Fahrverhalten durch eine 30mm-Tieferlegung von Bilstein. Rennsportattitüde verleiht dem ein Aluminiumtankdeckel, der auch in ähnlicher Form auf den XJ-Limousinen verwendet wurde.
AJ 18 außen unauffällig
Zum erwähnten Kohlefaser-Bodykit gesellt sich übliches Beiwerk in hier sehr dezenter Aufmachung durch 5cm Breitbau an den Kotflügeln und größere Felgen. Letztere jedenfalls durften weiter wachsen, die in den 90ern als herausragend angesehenen 17-Zöller wichen radhausfüllenden 20-Zoll-Ungetümen. Standesungemäße Auffälligkeiten, wie beim vierrädrigen Pöbel beliebte grelle Effektlackierungen oder monströses Spoilerwerk, kamen Tuner Arden nicht in den Sinn. Abzusehen ist hierbei vom AJ 18 RS, der seine 520 PS mit einem nicht zu mickrig ausgefallenen Heckflügel optisch wie abtriebsmindernd auf die Straße bringt. Verzögerung geht von einer Hochleistungsbremsanlage aus, die mit Sechskolbenfestsätteln auf enorme 370mm Scheiben einwirkt.
Alles drin im A-Type, nur kein kein Schnäppchen
Arden rundet diese umfassende Tuningmaßnahme mit drei Kiemen zur Bremsentlüftung in den Frontkotflügeln des AJ 18 und einem feinen Edelstahlnetz im Kühlergrill ab, das sich am neuen XK orientiert. Den Preis für die Rosskur am Jaguar betreffend, hüllt sich Arden noch in vornehmes Schweigen. Dennoch gilt zu beachten, dass die in geringen Stückzahlen gedopte Katze nie günstig oder gar billig vor den Landsitz zu stellen war. Aber das hebt nun auch im Tuningbereich das automobile Oberhaus vom frontgetriebener Massenware ab. [...mehr]
Der Camaro kommt nach Deutschland, um wie seine Muscle Car Kollegen Ford Mustang und Dodge Challenger die sportliche Oberklasse umzukrempeln.
Große Jungs können aufatmen: Nachdem ihr uramerikanisches Idol im ersten Teil der Transformersaga ausgiebig bewundern konnten, brauchen sie nun einen Termin beim Kreditberater. Ist das Geld da, heißt es Warten: Wann genau der Volksportler kommt, bleibt seitens Chevrolet unklar, wahrscheinlich erst 2010. Unklarheit herrscht diesbezüglich auch beim Cabrio, dessen Produktionsstart erst 2010 geplant ist.
Heavy Metal unter der Camarohaube
Erste Plätze an der Ampel gibt‘s wie in den 60ern nach bewährtem Muster. Karosse klein, Motor groß. Beschleunigung hoch, Preis niedrig. Konkret bedeutet das einen 3,6 l V6 mit 300 PS und etwa 370 Nm Drehmoment zum Einstand und zum Ernstmachen den aus der Corvette bekannten 6,2 l V8 mit 422 munteren Trabern und über 550 Nm Kraft. Zur Bewahrung der Trinksitten steuert bei letzterem eine Zylinderabschaltung bei. Gangwechsel erfolgen über ein manuelles Sechsganggetriebe, eine Automatik mit 6 Stufen ist erwartungsgemäß auch erhältlich. Heckantrieb ist bei einem Muscle Car Ehrensache, hinten verfügt der Camaro im Gegensatz zum Mustang-Starrachse eine Einzelradaufhängung. Scheibenbremsen rundum und ESP kontrollieren die Pferdeherde. Zudem gibt es diverse elektronische Fahr- und Anfahrhilfen für den perfekten Kavaliersstart.
Altehrwürdiges frisch aufgekocht
Die erste Camarogeneration von ’67-’69 macht es vor, die Fünfte alles besser. Das Coupe mit angedeutetem Cokebottle-Hüftschwung besticht durch seine muskulös ausgestellten Radhäuser und die zurückgesetzt montierte Grill-Scheinwerfereinheit. Die Ampelverlierer können ferner die originalgetreue Abrisskante der Kofferraumklappe und die Doppelrücklichter bewundern. Innen geht es mit feinster Retroausstattung weiter. Das zweigeteilte Armaturenbrett huldigt dem von 1969, die sportlichen Zusatzanzeigen in der Mittelkonsole ebenso. Sechs Airbags Gegensätzlich zum Vorbild lebt man heute jedoch auf großem Fuße, die Serienfelgen protzen von 18 bis 20 Zoll. Außen ist der Chevy ebenfalls ein Stück gewachsen (L 481, B 192, H 136 cm); die antrainierten Muskeln stemmen mindestens 1,7 t auf die Waage. Doch wen stört das schon, wenn der Camaro mit verchromtem Doppelrohrauspuff im Stand leise vor sich hingrummelt und bei Gas schlagartig unter martialischem Geballer in einer Wolke Reifenqualm entschwindet?
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Als wenn die 510 PS des Ferrari Scuderia Spider 16M noch nicht genug wären: Novitec Rosso F430 nennen die Tuner von Novitec aus dem bayerischen Stetten, die sich auf das Tunen von italienischen Sportwagen spezialisiert haben, ihre Version des Sondermodells, das von Ferrari anlässlich des Gewinns der letztjährigen Konstrukteursmeisterschaft bei der Formel 1 mit einer Auflage von 499 Exemplaren herausgegeben wird, und verpassen ihm noch mal knapp 200 PS zusätzlich.
Damit bringt es der offene Tuning-Traum auf fast 700 PS und bleibt so nur knapp unter der Leistung des letzten Novitec Rosso-Produkts, der Coupé-Version des Ferrari Scuderia 16M, der es auf etwa 710 PS bringt. Während beide Versionen sich bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h einig sind – beide schaffen den Spurt in 3,6 Sekunden – schafft der offene Spider statt der vom Coupé vorgelegten 348 km/h nur [...mehr]





