Beiträge vom: August, 2009


Autor: bernd

Gerne wird auf den Technischen Überwachungs-Verein, kurz TÜV, geschimpft. Spaßbremse, Spielverderber, Tuningfeind, sind da noch die harmlosesten Varianten. Doch die Herren mit den blauen Kitteln können auch anderes! Ein neuer Videoservice soll Tuningfreunde im Netz informieren. Wir stellen euch die TÜV-Charme-Offensive mal kurz vor:

Der neue Star in der geplanten TÜV-Videoserie: Der aktuelle VW Scirocco.©flickr/funky1opti



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Autor: bernd

Das Original würde heute keinen mehr vom Hocker hauen. Zu schwach war der Kleine bei seinem ersten Auftritt vor der Brust. Gerade einmal 34 PS steckten unter der Motorhaube, um genau zu sein. Trotz notorischer Untermotorisierung entwickelte sich der Mini zum echten Kultobjekt. Diese Tage feiert der Winzling seinen 50. Geburtstag.

Cooles Video, dass den Mini-Kult mal unter die Lupe nimmt.



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Autor: Felix

Den Mercedes SL mit dem von der alten C-Klasse bekannten Vier-Augen-Gesicht halten die Tuner von Piecha Design aus Rottweil durch seine Rundungen für zu verweichlicht. Mit dem Umbau soll dem Benz in Anlehnung an das 2008er Facelift zu mehr optischem Eindruck verholfen werden.

Wer seinen älteren R230 mehr Schmiss verpassen will, dem ist mit dem Avalange-RS-Umbau von Piecha Design zu helfen. Die Modifikation überträgt auf den 2001er SL den markanten Federstrich des Facelifts ohne verkrampft oder aufgesetzt zu erscheinen. Der an den 300 SL erinnernde Ein-Lamellen-Grill mit größerem Stern dominiert die SL-Front. Durch den schrägeren Sitz des Grills, wirkt das Gesicht des Roadsters spitzer und ist tatsächlich fünf um Zentimeter in der Länge gewachsen. Der neu Look ist derart stimmig geraten, dass man sich im Nachhinein wünscht, der 2001er SL hätte das Avalange RS Design serienmäßig getragen. Zudem wertete das Unternehmen Piecha Design die neue Frontschürze mit LED-Tagfahrleuchten auf.

Der Avalange RS lehnt sich an den 2008 Facelift SL an ©flickr / jiazi

Avalange RS mit Chrom und Carbon

Ganz im Retro-Stil kommt das Chrom-Ornat der Finnen an den Lufteinlässen auf der Motorhaube und an den Flanken daher. Weniger glücklich geraten scheinen allerdings die in sich verdrehten Seitenschweller mit Lufteinlässen und die seitlich an der Frontschürze applizierten Luftauslässe; diesen Touch zum Erringen augenscheinlichen Sportsgeists kennen wir von zweifelhaften Tuning-Kisten. Wesentlich gelungener sind hingegen der Diffusoreinsatz der Heckschürze, der optional wie die Frontspoilerlippe aus Carbon gefertigt sein kann. Auch die Flankierung des Diffusors schindet Eindruck, sie besteht aus je zwei dicken Endrohren, die das Konzert des Sport-Endschalldämpfers Quadro von Piecha zum besten geben. Zum individuellen Nachrüsten sind die Edelstahl-Endstücke auch separat erhältlich. Einer Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel krönt das Heck des Avalange RS SL.    [...mehr]



Autor: Felix

Um auf einer der härtesten Offroad-Rallye, der Baja 1000 erfolgreich bestehen zu können, bedarf es eines speziellen Gefährts. Ein „Baja Boot“ ist genau richtig, um Staub und Sprünge zu bewältigen.

Hierzulande würde man ein solches Fahrzeug wohl am ehesten als Buggy bezeichnen. Doch von dem, was hier als Buggy bekannt ist, nämlich vor allem Strandfahrzeuge auf VW-Käfer-Chassis und Kinderwagen, ist der Baja Boot meilenweit entfernt. Ihn kennzeichnet ein schmuck- und kompromissloses Konzept.

Baja Boot in voller Fahrt ©flickr / Big Coop

Aufbau des Baja Boot

Was braucht nun ein Gelände-Fahrzeug, das so richtig durchgeprügelt wird? Zunächst mal einen massiven Rohrrahmen mit integriertem Überrollkäfig. Dazu     [...mehr]



Autor: Felix

Wer mit den in Mexiko sehr populären VW-Produkten auf dicke Hose machen will, wird vom heimischen Werk in Puebla bestens beliefert: der VW Jetta GLI kommt mit 180 kräftigen Turbo-Pferden.
Äußerlich erinnert der Jetta GLI in seinen Karosseriegrundzügen an den deutschen Rucksack-Golf IV, den Bora. Kein Wunder, schließlich basiert er auf diesem in Mexiko noch gebauten Wagen. Im Gegensatz zu Deutschland erfreuen sich dort Stufenheckfahrzeuge von Volkswagen in den unten Klassen größter Beliebtheit.

Jetta GLI mit 17 Zoll Alufelgen

Optisch wurde der Jetta GLI kräftig aufgewertet: Runde Doppelscheinwerfer unter Klarglas und Wabengrill verweisen auf Golf V GTI, ebenso das Lederlenkrad. Das Armaturenbrett des viertürigen Volkssportlers stammt vom Golf IV, die sportlich gestalteten Rundinstrumente hingegen nicht. Zudem bereichern Teilledersitze mit roten Nähten, Sportpedalerie und Klimatronic den Innenraum. Die Alu-Applikationen an Türen und Schaltkulisse tragen wie die rot lackierten Bremssättel und Fünfloch-Doppelspeichenfelgen in 17 Zoll zum dynamischen Look bei.

Im VW GLI Power durch den 1,8 T-Motor

Mit der Kraft des 1,8-Liter-Vierzylinder-Turbomotors dürfen sich die 225er Pneus an der Vorderachse herumschlagen.     [...mehr]



Autor: Felix

Vor 40 Jahren präsentierte Dodge den ersten Challenger, der den 1964 lancierten Platzhirsch Ford Mustang herausfordern sollte. Dieses Unterfangen erwies sich trotz maximal 425 bebender Hemi-PS als erfolglos, da der Challenger in eine Zeit geboren wurde, in der die Muscle-Car-Welle bereits abebbte, die Versicherungen aber die Tarife mächtig anhoben.
Als Ford im Zuge der Retrowelle den 2004er Mustang mit wesentlichen Stilelementen des ’67er Modells versah und damit großen Erfolg verzeichnen konnte, musste Dodge erneut handeln. Auf Basis des Chrysler 300 kam 200 der neue Challenger ebenfalls im Retrostil auf den Markt. Die 431 PS der Topversion SRT8 sind zwar auf dem Papier beeindruckend, können gegen die mit Kompressor-Steroiden gedopte Konkurrenz von Ford mit 500 oder 540 PS aber nur wenig ausrichten.

Dodge Challenger SRT8 von Geiger

Diesen Makel nutzte der seit langem im Import- und Tuninggeschäft erfahrene Münchner Händler Geiger aus. Wie die Marke mit der blauen Pflaume setzen die Bayern auf mehr Druck durch Aufladung und benutzen hierzu ebenfalls einen Kompressor. Dieser krönt den 6.1 Liter Hemi-V8-Motor des SRT8-Modells. Den nicht offiziell von Dodge in Deutschland angebotene Challenger können Muscle Car-Fans kurzfristig bei GeigerCars ordern und dann problemlos zulassen. Die bajuawarische Bizepserweiterung schlägt dabei jedoch ganz ordentlich zu Buche; der Wert des Tuningprogramms dürfte sich knapp auf den Wert der Basisversion Challenger SE mit 3,5-Liter-V6 belaufen. Egal, mehr Power heißt nun mal zwangsläufig auch mehr Geld.

Dodge Challenger: Mit Geiger Tuning noch schneller ©flickr /dodge challenger1

SRT8 Tuning brutal

Konkret stemmt Geigers Kraftpaket muntere 569 Pferdestärken bei 6.300 U/min auf die verstärkte Kurbelwelle. Das brachiale Drehmoment von 678 Nm liegt bei 4.800 Umdrehungen an. Mit dieser Urgewalt müssen sich die natürlich hinten angetriebenen Reifen im Format 295/25 R22 herumschlagen. Einmal zu saftig aufs Gas getreten, schon verdunkelt massig Reifenqualm die Sonne. Die hinteren Pneus sitzen auf 10×22 Zoll-Alufelgen, an der Lenkachse befinden sich 9×22-Felgen mit 275/25 R22- Bereifung. Die lackierten Fünfspeichenfelgen am Mopar gibt es samt Gummis für 6.200 Euro. Die Leistungssteigerung im Challenger kostet pro hinzugekommener Pferdestärke 108 Euro, macht für die ganze Zusatzherde also 14.900 Scheine.

Hemi V8 vs. Bremsanlage

Bei derart viel Kraft im Heck und unter der Haube stellt sich eine angemessene Negativbeschleunigung als durchaus sinnvoll dar. Hierzu verbauten die Geiger-Jungs dem Muscle-Car eine Hochleistungs-Bremsanlage. Zum Preis von 6.644 Euro warten die 6-Kolben-Bremssättel vorn und die 4-Kolben-Sättel hinten nur darauf, die großzugig mit380x32 und 355×32 Millimeter bemessenden Bremsscheiben mit unnachgiebiger Standfestigkeit in die Zange nehmen. Dynamisches Kurvenräubern wird die Bremsanlage allerdings nur wenig beanspruchen: Das justierbare H&R Federbeinfahrwerk für 1.529.00 Euro ermöglicht unvorstellbare Querbeschleunigungswerte. Sollte das irgendwem immer noch nicht reichen, lässt sich die Fuhre zusätzlich durch Sportstabilisatoren aufwerten.

Krawall im Mopar

Wer nun befürchtet, dass die Akustik des teuer bezahlten Mopars nicht komplett zum Tragen komme, kann erneut den Geldbeutel zücken und weitere 1.990 Euro für eine Edelstahl-Auspuffanlage bei Geiger lassen. Damit wissen dann auch auch die übrigen Verkehrsteilnehmer, wer gleich seinen wunderschönen Tankverschluss in 70ies-Racing-Oktik an ihnen vorbei schiebt. Der aufmerksame Ampelnachbar wird sicherlich zurückschrecken, wenn er die unauffällige Leistungsangabe an der Lufthutze bemerkt. Denn schließlich dürfte sich der glückliche Fahrer von Geigers Challenger nicht zu Unrecht so unaufhaltsam wie Kowalski vorkommen.    [...mehr]