Alfa-Tuning spaltet die Nation

Alfa Romeo, die traditionelle Automarke aus Italien ist nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Mit dem Anspruch Emotionen, Sportlichkeit und Individualität angetreten, hat Alfa von jeher die Nation gespaltet. In heimischen Gefilden als Stilikonen verehrt fand Alfa Romeo in Deutschland nicht immer eine große Anhängerschaft.

Ende der 90er Jahre, mit der neuen Generation an Autos konnte sich aber immerhin eine wachsende Schar an Autofahrern für die Modelle von Alfa Romeo begeistern. Mit dem Alfa 166 im Jahr 1998 hat man eine Limousine auf den Markt gebracht, die vor allem die Tuner begeisterte. Die schmalen Front- und Heckleuchten boten allerhand Potenzial zum Verbessern und Verschönern. Zudem in schwarzer Farbe in Kombination mit blauen Lichtelementen gab die neue Generation von Alfa ein sehr gutes Bild ab.

Den richtigen Schuss Sportlichkeit gab es dann mit dem Alfa Romeo 159. Dieser erhielt mit der Sportwagon-Kollektion von Autobild 2006 die Auszeichnung als „Das schönste Auto der Welt“. Allein dies zeigt schon, wie sehr die Wertschätzung von Alfa Romeo gerade in Sachen Design gestiegen ist. Erst in diesem Jahr hat man den 159er seitens Alfa noch einmal überarbeitet, so wurde das Gewicht um 45 Kilogramm gesenkt und er ist mit einem 3,2-l-V6-Ottomotor erhältlich.