Autoscheiben selber tönen

Bei jedem getunten Wagen sind getönte Scheiben ein Muss. Egal ob LDS-Doors oder Alufelgen, ohne getönte Scheiben braucht man sich nirgends sehen lassen.

Für getönte Autoscheiben muss man nicht unbedingt eine Werkstatt aufsuchen. Mit ein wenig Handfertigkeit und der richtigen Folie, kann man dies auch selbst tun. Wichtig ist hierbei, dass die Folien im Bereich der StVO zugelassen sind. Die Prüfnummer sollte in jedem Fenster zu sehen sein.
In einem Raum sollte mit Hilfe von Feuchtigkeit für eine ausreichende Staubbindung gesorgt sein. Auch der Innenraum des Autos muss gut gereinigt werden. Jedes Staubkorn macht sich sonst unter der Folie bemerkbar.
Bevor man die Folien anbringt, müssen die entsprechenden Fensterscheiben gut gereinigt sein und, je nach Folienart, mit Wasser befeuchtet werden. Nun kann man entsprechend der Glasflächen die Folien zurecht schneiden, sofern sie noch nicht passen.

Bläschen und Falten lassen sich mit einem Rakel herausdrücken. Unter Hitzezufuhr gewinnen die Folien an Geschmeidigkeit und passen sich besser der Autoscheibenwölbung an.

Auf dem Markt sind derzeit verschiedene Folien erhältlich, wahlweise verspiegelt und in verschiedenen Farben. Je nachdem für welchen Hersteller man sich entscheidet, liegen die Kosten zwischen 20 und 100 Euro. Meiner Meinung nach eine durchaus günstige Alternative zur Werkstatt – vorausgesetzt, man besitzt das nötige Geschick.

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  1. Also zum Scheibentönen gehört nicht nur Geschick sondern auch Ausdauer. Gute hochwertige Folie gibt es auch nicht im Baumarkt um die Ecke. Wer eine sehr gut gemachte Scheibentönung haben will, sollte zu seinen Töner des Vertrauens gehen und es machen lassen. Ich selbst habe es manchmal Leid laufend den Fusch der Kunden zu erneuern.
    Achso, um es zu lernen benötigt mann sehr viele Versuche und viel Folie, wer das nötige Kleingeld hat ? warum nicht…..