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Um auf einer der härtesten Offroad-Rallye, der Baja 1000 erfolgreich bestehen zu können, bedarf es eines speziellen Gefährts. Ein „Baja Boot“ ist genau richtig, um Staub und Sprünge zu bewältigen.
Hierzulande würde man ein solches Fahrzeug wohl am ehesten als Buggy bezeichnen. Doch von dem, was hier als Buggy bekannt ist, nämlich vor allem Strandfahrzeuge auf VW-Käfer-Chassis und Kinderwagen, ist der Baja Boot meilenweit entfernt. Ihn kennzeichnet ein schmuck- und kompromissloses Konzept.
Aufbau des Baja Boot
Was braucht nun ein Gelände-Fahrzeug, das so richtig durchgeprügelt wird? Zunächst mal einen massiven Rohrrahmen mit integriertem Überrollkäfig. Dazu [...mehr]
Mit einem deutlichen Leistungsschub verhalf Tuner Arden den Jaguarmodellen zum Fortbestand der Markenehre, gerieten sie gegen die Konkurrenz aus Stuttgart zu sehr ins Hintertreffen. So trimmte das Klever Familienunternehmen Coupe und Cabrio des XK auf mindestens 420 PS, den XKR sogar auf derer 520. Nach der Unglückszahl 13 legt Arden noch mal fünf Exemplare des modifizierten XK, der in dieser Form von 1999 bis 2005 gebaut wurde, nach.
Arden adelt den XK zum AJ 18
Soll heißen: Die Frisur der Motorleistung fand nicht nach alter Väter Sitte wie Kolben schleifen, schärfere Nockenwelle etc. pp. statt. Die Tuningschmiede kam der selbstgestecken Forderung zu mehr Dampf im AJ 18 durch den Austausch elektronischer Komponenten des Motormanagements und den Einbau neuer Hochleistungskatalysatoren nach. Innen verschönert ein Optikpaket die von Arden kultivierte Raserei; seiner Lordschaften nicht konvenierende Abflüge ins Straßengrün verhindern verschiedene Aerodynamikpakete. Unterstützt wird das Fahrverhalten durch eine 30mm-Tieferlegung von Bilstein. Rennsportattitüde verleiht dem ein Aluminiumtankdeckel, der auch in ähnlicher Form auf den XJ-Limousinen verwendet wurde.
AJ 18 außen unauffällig
Zum erwähnten Kohlefaser-Bodykit gesellt sich übliches Beiwerk in hier sehr dezenter Aufmachung durch 5cm Breitbau an den Kotflügeln und größere Felgen. Letztere jedenfalls durften weiter wachsen, die in den 90ern als herausragend angesehenen 17-Zöller wichen radhausfüllenden 20-Zoll-Ungetümen. Standesungemäße Auffälligkeiten, wie beim vierrädrigen Pöbel beliebte grelle Effektlackierungen oder monströses Spoilerwerk, kamen Tuner Arden nicht in den Sinn. Abzusehen ist hierbei vom AJ 18 RS, der seine 520 PS mit einem nicht zu mickrig ausgefallenen Heckflügel optisch wie abtriebsmindernd auf die Straße bringt. Verzögerung geht von einer Hochleistungsbremsanlage aus, die mit Sechskolbenfestsätteln auf enorme 370mm Scheiben einwirkt.
Alles drin im A-Type, nur kein kein Schnäppchen
Arden rundet diese umfassende Tuningmaßnahme mit drei Kiemen zur Bremsentlüftung in den Frontkotflügeln des AJ 18 und einem feinen Edelstahlnetz im Kühlergrill ab, das sich am neuen XK orientiert. Den Preis für die Rosskur am Jaguar betreffend, hüllt sich Arden noch in vornehmes Schweigen. Dennoch gilt zu beachten, dass die in geringen Stückzahlen gedopte Katze nie günstig oder gar billig vor den Landsitz zu stellen war. Aber das hebt nun auch im Tuningbereich das automobile Oberhaus vom frontgetriebener Massenware ab. [...mehr]
Seit einigen Jahren erfreut sich eine Auto-Mode aus den USA auch in Deutschland immer wachsender Beliebheit. Die Rede ist von den “Lowridern” (so genannt wegen der extremen Tieflage der Autos).
Lowrider sind umgebaute Autos, häufig sogar eher ältere Autos bis hin zu Oldtimern, die an jedem Rad eine Hydraulikpumpe verpasst bekommen haben, mit deren Hilfe sich die einzelnen Radaufhängungen unabhängig nach oben pushen lassen. Gesteuert wird das ganze zumeist elektronisch per Fernbedienung. Durch gekonntes Zusammenspiel der einzelnen Pumpen können die Autos zum Hüpfen gebracht werden, weshalb die Autos auch oft als “Jumpcars” bezeichnet werden. Waren die Teile früher nur über Import aus den Vereinigten Staaten zu bekommen, gibt es nun auch Händler in Deutschland, die die benötigten Hydraulikteile dauerhaft anbieten.
Natürlich wäre es Blödsinn, diese Prachtstücke der Tuningkunst in der Garage zu lassen. Die Szene trifft sich regelmäßig zu Wettbewerben, bei denen es meistens ziemlich simpel darum geht, welches Auto am höchsten springen kann. Sowas gibt es auch in Deutschland: Meistens werden Lowrider-Shows im Zusammenhang mit Messen veranstaltet. (Ein Beispiel ist die Essen Motoshow, auf der regelmäßig Lowrider-Contests abgehalten werden)
Wem das was bringt? Es sieht geil aus, macht Werbung für die Automarken und entwickelt still und leise auch in Deutschland eine eigene Underground-Kultur! Grund genug, wie ich finde, den Lowrider als Kategorie im Tuning-Dschungel gelten zu lassen.
Cypress Hill bringen es auf den Punkt:
Beim Tieferlegen des Fahrzeuges werden die Stoßdämpfer durch stärkere Dämpfer ersetzt und die Federn Deines Autos gekürzt. Hört sich gemein an, aber das Endresultat kann sich wirklich sehen lassen. Auch für die Fahreigenschaften des Wagens gibt es einige positive Veränderungen. Beim Absenken des Fahrzeuges verlagert sich der Schwerpunkt nach unten, wodurch Dein Auto in engen Kurven eine bessere Bodenhaftung bekommt und Du somit wieder schneller aus den Kurven beschleunigen kannst.
Folgende verschiedene Möglichkeiten nehmen Deinem Wagen die Bodenfreiheit. Als erstes wäre da die Variante der Tieferlegungsfedern zu erwähnen. Dieses Verfahren ist mit den geringsten Kosten verbunden, jedoch werden langfristig die Stoßdämpfer in Mitleidenschaft gezogen. Die Serienstoßdämpfer werden weiterhin verwendet; nur das Fahrwerk wird durch die kürzeren Tieferlegungsfedern abgesenkt.![]()
Dann hätten wir noch das Sportfahrwerk, dabei wird das komplette Fahrwerk ausgetauscht. Ein bisschen teurer als die erste Lösung, jedoch sind Stoßdämpfer und Federn auf einander abgestimmt und somit empfehlenswerter.
Tiefergelegte Autos werden jedoch nicht nur schneller sondern auch in manchen Situationen extrem langsam. Das möchte ich euch auch raten, denn auf unebener Strasse hört man schnell wie es klingt, wenn Asphalt und Metall aufeinander treffen.
Viel Spaß beim Unterbodenschleifen
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