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Den Mercedes SL mit dem von der alten C-Klasse bekannten Vier-Augen-Gesicht halten die Tuner von Piecha Design aus Rottweil durch seine Rundungen für zu verweichlicht. Mit dem Umbau soll dem Benz in Anlehnung an das 2008er Facelift zu mehr optischem Eindruck verholfen werden.
Wer seinen älteren R230 mehr Schmiss verpassen will, dem ist mit dem Avalange-RS-Umbau von Piecha Design zu helfen. Die Modifikation überträgt auf den 2001er SL den markanten Federstrich des Facelifts ohne verkrampft oder aufgesetzt zu erscheinen. Der an den 300 SL erinnernde Ein-Lamellen-Grill mit größerem Stern dominiert die SL-Front. Durch den schrägeren Sitz des Grills, wirkt das Gesicht des Roadsters spitzer und ist tatsächlich fünf um Zentimeter in der Länge gewachsen. Der neu Look ist derart stimmig geraten, dass man sich im Nachhinein wünscht, der 2001er SL hätte das Avalange RS Design serienmäßig getragen. Zudem wertete das Unternehmen Piecha Design die neue Frontschürze mit LED-Tagfahrleuchten auf.
Avalange RS mit Chrom und Carbon
Ganz im Retro-Stil kommt das Chrom-Ornat der Finnen an den Lufteinlässen auf der Motorhaube und an den Flanken daher. Weniger glücklich geraten scheinen allerdings die in sich verdrehten Seitenschweller mit Lufteinlässen und die seitlich an der Frontschürze applizierten Luftauslässe; diesen Touch zum Erringen augenscheinlichen Sportsgeists kennen wir von zweifelhaften Tuning-Kisten. Wesentlich gelungener sind hingegen der Diffusoreinsatz der Heckschürze, der optional wie die Frontspoilerlippe aus Carbon gefertigt sein kann. Auch die Flankierung des Diffusors schindet Eindruck, sie besteht aus je zwei dicken Endrohren, die das Konzert des Sport-Endschalldämpfers Quadro von Piecha zum besten geben. Zum individuellen Nachrüsten sind die Edelstahl-Endstücke auch separat erhältlich. Einer Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel krönt das Heck des Avalange RS SL. [...mehr]
Wer mit den in Mexiko sehr populären VW-Produkten auf dicke Hose machen will, wird vom heimischen Werk in Puebla bestens beliefert: der VW Jetta GLI kommt mit 180 kräftigen Turbo-Pferden.
Äußerlich erinnert der Jetta GLI in seinen Karosseriegrundzügen an den deutschen Rucksack-Golf IV, den Bora. Kein Wunder, schließlich basiert er auf diesem in Mexiko noch gebauten Wagen. Im Gegensatz zu Deutschland erfreuen sich dort Stufenheckfahrzeuge von Volkswagen in den unten Klassen größter Beliebtheit.
Jetta GLI mit 17 Zoll Alufelgen
Optisch wurde der Jetta GLI kräftig aufgewertet: Runde Doppelscheinwerfer unter Klarglas und Wabengrill verweisen auf Golf V GTI, ebenso das Lederlenkrad. Das Armaturenbrett des viertürigen Volkssportlers stammt vom Golf IV, die sportlich gestalteten Rundinstrumente hingegen nicht. Zudem bereichern Teilledersitze mit roten Nähten, Sportpedalerie und Klimatronic den Innenraum. Die Alu-Applikationen an Türen und Schaltkulisse tragen wie die rot lackierten Bremssättel und Fünfloch-Doppelspeichenfelgen in 17 Zoll zum dynamischen Look bei.
Im VW GLI Power durch den 1,8 T-Motor
Mit der Kraft des 1,8-Liter-Vierzylinder-Turbomotors dürfen sich die 225er Pneus an der Vorderachse herumschlagen. [...mehr]
Vor 40 Jahren präsentierte Dodge den ersten Challenger, der den 1964 lancierten Platzhirsch Ford Mustang herausfordern sollte. Dieses Unterfangen erwies sich trotz maximal 425 bebender Hemi-PS als erfolglos, da der Challenger in eine Zeit geboren wurde, in der die Muscle-Car-Welle bereits abebbte, die Versicherungen aber die Tarife mächtig anhoben.
Als Ford im Zuge der Retrowelle den 2004er Mustang mit wesentlichen Stilelementen des ’67er Modells versah und damit großen Erfolg verzeichnen konnte, musste Dodge erneut handeln. Auf Basis des Chrysler 300 kam 200 der neue Challenger ebenfalls im Retrostil auf den Markt. Die 431 PS der Topversion SRT8 sind zwar auf dem Papier beeindruckend, können gegen die mit Kompressor-Steroiden gedopte Konkurrenz von Ford mit 500 oder 540 PS aber nur wenig ausrichten.
Dodge Challenger SRT8 von Geiger
Diesen Makel nutzte der seit langem im Import- und Tuninggeschäft erfahrene Münchner Händler Geiger aus. Wie die Marke mit der blauen Pflaume setzen die Bayern auf mehr Druck durch Aufladung und benutzen hierzu ebenfalls einen Kompressor. Dieser krönt den 6.1 Liter Hemi-V8-Motor des SRT8-Modells. Den nicht offiziell von Dodge in Deutschland angebotene Challenger können Muscle Car-Fans kurzfristig bei GeigerCars ordern und dann problemlos zulassen. Die bajuawarische Bizepserweiterung schlägt dabei jedoch ganz ordentlich zu Buche; der Wert des Tuningprogramms dürfte sich knapp auf den Wert der Basisversion Challenger SE mit 3,5-Liter-V6 belaufen. Egal, mehr Power heißt nun mal zwangsläufig auch mehr Geld.
SRT8 Tuning brutal
Konkret stemmt Geigers Kraftpaket muntere 569 Pferdestärken bei 6.300 U/min auf die verstärkte Kurbelwelle. Das brachiale Drehmoment von 678 Nm liegt bei 4.800 Umdrehungen an. Mit dieser Urgewalt müssen sich die natürlich hinten angetriebenen Reifen im Format 295/25 R22 herumschlagen. Einmal zu saftig aufs Gas getreten, schon verdunkelt massig Reifenqualm die Sonne. Die hinteren Pneus sitzen auf 10×22 Zoll-Alufelgen, an der Lenkachse befinden sich 9×22-Felgen mit 275/25 R22- Bereifung. Die lackierten Fünfspeichenfelgen am Mopar gibt es samt Gummis für 6.200 Euro. Die Leistungssteigerung im Challenger kostet pro hinzugekommener Pferdestärke 108 Euro, macht für die ganze Zusatzherde also 14.900 Scheine.
Hemi V8 vs. Bremsanlage
Bei derart viel Kraft im Heck und unter der Haube stellt sich eine angemessene Negativbeschleunigung als durchaus sinnvoll dar. Hierzu verbauten die Geiger-Jungs dem Muscle-Car eine Hochleistungs-Bremsanlage. Zum Preis von 6.644 Euro warten die 6-Kolben-Bremssättel vorn und die 4-Kolben-Sättel hinten nur darauf, die großzugig mit380x32 und 355×32 Millimeter bemessenden Bremsscheiben mit unnachgiebiger Standfestigkeit in die Zange nehmen. Dynamisches Kurvenräubern wird die Bremsanlage allerdings nur wenig beanspruchen: Das justierbare H&R Federbeinfahrwerk für 1.529.00 Euro ermöglicht unvorstellbare Querbeschleunigungswerte. Sollte das irgendwem immer noch nicht reichen, lässt sich die Fuhre zusätzlich durch Sportstabilisatoren aufwerten.
Krawall im Mopar
Wer nun befürchtet, dass die Akustik des teuer bezahlten Mopars nicht komplett zum Tragen komme, kann erneut den Geldbeutel zücken und weitere 1.990 Euro für eine Edelstahl-Auspuffanlage bei Geiger lassen. Damit wissen dann auch auch die übrigen Verkehrsteilnehmer, wer gleich seinen wunderschönen Tankverschluss in 70ies-Racing-Oktik an ihnen vorbei schiebt. Der aufmerksame Ampelnachbar wird sicherlich zurückschrecken, wenn er die unauffällige Leistungsangabe an der Lufthutze bemerkt. Denn schließlich dürfte sich der glückliche Fahrer von Geigers Challenger nicht zu Unrecht so unaufhaltsam wie Kowalski vorkommen. [...mehr]
Schon mehrfach haben wir an dieser Stelle vom vielleicht vielversprechensten Elektrowagen auf dem Markt berichtet. Und auch die folgenden New über den Tesla Roadster wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.
Der virtuelle Entwurf des rumänischen Designers Iulian Bumbu zeigt die aktuelle Formsprache von BMW in dramatisierter Umsetzung. Kanten und Rundungen dominieren dabei erwartungsgemäß seine Skizze, doch wirkt sie einfach viel kompromissloser als die aktuellen Modelle von BMW.
Ersatz für den 6er
Ähnlich des aktuellen 6er BMW kommt der zweitürige S.X mit einem Fließheck daher. Die Heckansicht mit den breiten Kotflügeln und der kleinen Abrisskante wirkt von Aston Martin Rapide und Z4 Coupe beeinflusst, doch wird das niemand übel nehmen. Die wellenförmig geschwungene Gürtellinie trennt die eckige Sicke, die sich vom vorderen Kotflügel in die Tür fortsetzt, vom gegensätzlichem, sanft gerundetem Dach mit der extrem flach ansteigenden Windschutzscheibe.
Muskelsschmalz unter der BMW-Motorhaube
Unter der mittig abgesenkten Motorhaube des S.X, die in Verbindung mit den scharfen Kotflügelkanten stark an die Corvette C3 erinnert, sollen die BMWs Kraftmeier für souveränen Vortrieb sorgen. So wird das SUV-Herz der Sportversionen X6M und X5 M achtzylindrig schlagen, als Schrittmacher sorgt die Biturboaufladung. Die resultierenden 555 PS und 680 Nm dürfen als Kampfansage an Umweltschützer und Mercedes CL AMG aufgefasst werden. Ob der drehfreudige V10 aus M5 und M6 auch einen Platz finden wird, ist unklar, würdig abgelöst wäre der 7000 Touren-Brummer in jedem Fall.
Aggressivität im SX Concept von vorn bis hinten
Die zackige Linienführung der Seite manifestiert sich selbstverständlich an der Front. Respekt im Rückspiegel lösen dabei die flache, breiten Nieren im Grill aus, die eindrucksvoll von den schräg stehenden Scheinwerfern flankiert werden. Die großen, kantig geschnittenen Lufteinlässe zur Bremsenkühlung tragen ihren Teil zum hohen Überholprestige bei.
Achtern dominieren die breiten Rückleuchten im zackigen Blitz-Design, die zudem gut sichtbar recht hoch angebracht sind. Darunter drängt ein enormer Heckdiffusor fast auf Fahrzeugbreite die rechteckigen Endrohre in die Ecken des SX Concept. So gequetscht stehen sie aus Platzgründen beinah senkrecht. Hier scheint Nachbesserung angebracht.
Nehmen Sie Platz und stoßen sie nicht Ihren Kopf!
Und Sie zwei nicht! Entgegen dem heutigen 6er BMW, der als 2+2 Sitzer eine zumindest auf kurzen Strecken besetzbare Rückbank bot, scheint diese beim SX Concept nicht oder nur als noble Gepäckablage eingeplant. Davon ausgehend, dass Designer Bumbu seinen Entwurf auf 20-Zoll-Felgen gestellt hat, sollte das Coupe etwa zwischen 100 und 115 cm flach sein. Das unterstützt in jedem Fall die Sportlichkeit, da die Mitnahme von totem Gewicht im Fond vollends unterbunden wird. Ohnehin tun sich weitere Fragen zur Umsetzbarkeit des SX Concepts auf, denn die finanziell angesprochene Zielgruppe gehobenen Alters neigt nicht selten zu Übergewicht und Unbeweglichkeit. Spätestens in Verbindung mit nicht zwergenhafter Körpergröße sollten sich unüberwindbare Schwierigkeiten beim Eintritt in den flachen Flitzer einstellen. Die Höhe von 137 cm im aktuellen 6er E63 ist nicht unbegründet.
Schade um das Konzept. Verwässert wäre der SX nur einer von vielen. [...mehr]
Der Camaro kommt nach Deutschland, um wie seine Muscle Car Kollegen Ford Mustang und Dodge Challenger die sportliche Oberklasse umzukrempeln.
Große Jungs können aufatmen: Nachdem ihr uramerikanisches Idol im ersten Teil der Transformersaga ausgiebig bewundern konnten, brauchen sie nun einen Termin beim Kreditberater. Ist das Geld da, heißt es Warten: Wann genau der Volksportler kommt, bleibt seitens Chevrolet unklar, wahrscheinlich erst 2010. Unklarheit herrscht diesbezüglich auch beim Cabrio, dessen Produktionsstart erst 2010 geplant ist.
Heavy Metal unter der Camarohaube
Erste Plätze an der Ampel gibt‘s wie in den 60ern nach bewährtem Muster. Karosse klein, Motor groß. Beschleunigung hoch, Preis niedrig. Konkret bedeutet das einen 3,6 l V6 mit 300 PS und etwa 370 Nm Drehmoment zum Einstand und zum Ernstmachen den aus der Corvette bekannten 6,2 l V8 mit 422 munteren Trabern und über 550 Nm Kraft. Zur Bewahrung der Trinksitten steuert bei letzterem eine Zylinderabschaltung bei. Gangwechsel erfolgen über ein manuelles Sechsganggetriebe, eine Automatik mit 6 Stufen ist erwartungsgemäß auch erhältlich. Heckantrieb ist bei einem Muscle Car Ehrensache, hinten verfügt der Camaro im Gegensatz zum Mustang-Starrachse eine Einzelradaufhängung. Scheibenbremsen rundum und ESP kontrollieren die Pferdeherde. Zudem gibt es diverse elektronische Fahr- und Anfahrhilfen für den perfekten Kavaliersstart.
Altehrwürdiges frisch aufgekocht
Die erste Camarogeneration von ’67-’69 macht es vor, die Fünfte alles besser. Das Coupe mit angedeutetem Cokebottle-Hüftschwung besticht durch seine muskulös ausgestellten Radhäuser und die zurückgesetzt montierte Grill-Scheinwerfereinheit. Die Ampelverlierer können ferner die originalgetreue Abrisskante der Kofferraumklappe und die Doppelrücklichter bewundern. Innen geht es mit feinster Retroausstattung weiter. Das zweigeteilte Armaturenbrett huldigt dem von 1969, die sportlichen Zusatzanzeigen in der Mittelkonsole ebenso. Sechs Airbags Gegensätzlich zum Vorbild lebt man heute jedoch auf großem Fuße, die Serienfelgen protzen von 18 bis 20 Zoll. Außen ist der Chevy ebenfalls ein Stück gewachsen (L 481, B 192, H 136 cm); die antrainierten Muskeln stemmen mindestens 1,7 t auf die Waage. Doch wen stört das schon, wenn der Camaro mit verchromtem Doppelrohrauspuff im Stand leise vor sich hingrummelt und bei Gas schlagartig unter martialischem Geballer in einer Wolke Reifenqualm entschwindet?
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Um Tuner Lorinser war es in letzter Zeit etwas ruhiger. Jetzt meldet sich der Autoveredler wieder zurück. Der Mercedes-Spezialist hat ein Center für Youg- und Oldtimer mit dem Stern eingerichtet. Eine feine Sache wie wir finden.
Vier Azubis vom VW-Konzern durften jetzt das machen, wovon viele Schrauber schon immer träumen: Ein Auto nach Herzenslust umbauen ohne dabei aufs Geld achten zu müssen. Natürlich hat sich das Quartett an einem Golf ausgetobt.
Automobilhersteller Daimler ist auf Einkaufstour gegangen. Der Konzern hat sich für ein paar Euro Anteile beim Elektroflitzerhersteller Tesla gesichert. Macht Daimler jetzt auch auf öko?
Heute will ich euch mal wieder etwas aus der Rubrik “PS-Monster” vorstellen. Der US-Tuner Intense will nämlich eine Rakete schrauben die ihresgleichen sucht.

Diesen Mosler MT900 will die US-Firma Intense mit 2.500 PS austatten. Müssen PKW-Besitzer künftig einen Raketen-Führerschein vorweisen?©flickr/jquiz








