» StVO


Autor: bernd

Passend zum Event des Tages, dem EM-Halbfinale in Basel, wollen wir heute über das Tuning-Accessoire schlechthin berichten - die Autoflagge. So unscheinbar sie auch wirken mag, in Wirklichkeit ist sie brandgefährlich - das jedenfalls will die Polizei uns glauben machen.

autoflagge©flickr/magnusfranklin

Laut Polizei ein echtes Sicherheitsrisiko - die kleinen EM-Fähnchen fürs Auto




[...mehr]



Autor: bernd

Das dürfte Tuningland Deutschland gar nicht gefallen! Nicht nur das die deftigen Spritpreise den Fahrspaß vermiesen, jetzt drohen auch noch deutlich höhere Anschaffungskosten für Neuwagen.

autos©flickr/bayernernst

Bleiben Autohändler bald auf ihren Wagen sitzen?

[...mehr]



Autor: Felix

Das Saisonkennzeichen bietet sich an, wenn ein bestimmtes Fahrzeug nicht über das ganze Jahr hinweg eingesetzt werden soll. Das ist z.B. bei Motorrädern notwendig, es sind aber auch Situationen vorstellbar, in denen jemand nur für fünf Monate im Jahr sein Auto benutzen möchte. Tuning zum Beispiel! ;)

Vor zehn Jahren musste man da noch jedesmal zur Zulassungsstelle rennen und das Auto an- bzw abmelden. Das entfällt mit dem Saisonkennzeichen. Da wird vom Halter bei der KFZ- Zulassungsbehörde ein Zeitraum von 2-11 Monaten festgelegt. Außerdem wird auf den Karten der KFZ Versicherung der Zulassungszeitraum mit eingetragen, so dass man nicht mehr zwei Mal pro Jahr Bescheid sagen muss.

Ein Saisonkennzeichen ist also Zeitersparnis. Kostenersparnis kommt noch dazu. Der richtige Tarif bei der KFZ Versicherung ermöglicht es nämlich, nur für die Dauer, die das Auto zugelassen wurde, Versicherungsgebühren zu bezahlen. Damit spart man sich die Kosten, die auf das Gesamtjahr anfallen würden.

Eine tolle Sache und für Tuning-Freunde aufgrund der starken Sommer-Orientierung dieses Hobbys besonders interessant!

[...mehr]



Autor: Felix

Tieferlegung © Willvision PhotographyBeim Tieferlegen des Fahrzeuges werden die Stoßdämpfer durch stärkere Dämpfer ersetzt und die Federn Deines Autos gekürzt. Hört sich gemein an, aber das Endresultat kann sich wirklich sehen lassen. Auch für die Fahreigenschaften des Wagens gibt es einige positive Veränderungen. Beim Absenken des Fahrzeuges verlagert sich der Schwerpunkt nach unten, wodurch Dein Auto in engen Kurven eine bessere Bodenhaftung bekommt und Du somit wieder schneller aus den Kurven beschleunigen kannst.
Folgende verschiedene Möglichkeiten nehmen Deinem Wagen die Bodenfreiheit. Als erstes wäre da die Variante der Tieferlegungsfedern zu erwähnen. Dieses Verfahren ist mit den geringsten Kosten verbunden, jedoch werden langfristig die Stoßdämpfer in Mitleidenschaft gezogen. Die Serienstoßdämpfer werden weiterhin verwendet; nur das Fahrwerk wird durch die kürzeren Tieferlegungsfedern abgesenkt.Wagen tiefergelgt © Willvision Photography
Dann hätten wir noch das Sportfahrwerk, dabei wird das komplette Fahrwerk ausgetauscht. Ein bisschen teurer als die erste Lösung, jedoch sind Stoßdämpfer und Federn auf einander abgestimmt und somit empfehlenswerter.
Tiefergelegte Autos werden jedoch nicht nur schneller sondern auch in manchen Situationen extrem langsam. Das möchte ich euch auch raten, denn auf unebener Strasse hört man schnell wie es klingt, wenn Asphalt und Metall aufeinander treffen.
Viel Spaß beim Unterbodenschleifen ;-)

[...mehr]



Autor: Felix

Lachgas-Einspritung © Flickr.com

Ein Turbo per Knopfdruck - der Traum der Tuner

Die Leistungssteigerung eines Verbrennungsmotors mittels Distickstoffmonoxid (N²O oder auch Lachgas) wurde bereits um 1900 erstmals realisiert. Ein physikalischer Chemiker namens Walther Nernst verwendete damals das farblose Gas in seinem Privatfahrzeug und untersuchte so die Eigenschaften hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung, aber auch die mögliche Leistungssteigerung und die Beanspruchung mechanischer Bauteile. Während des zweiten Weltkriegs wurde diese Technik in Deutschland weiterentwickelt. Allem voran, um die Höhen- und die Steigleistung in Kampfflugzeugen zu optimieren.
Und was bei einem Kampfflugzeug Leistungsschübe bringt, kann ja in der Tuningszene nicht so verkehrt sein, denn die N²O-Einspritzung lässt sich bei den unterschiedlichsten Verbrennungsmotoren einsetzen.

Positiver Nebeneffekt bei Einsatz des verflüssigten Gases, das bei der Verdampfung wieder viel Wärme benötigt, ist die Absenkung der Ansaugtemperatur des Motors um etwa 20° Celsius sinkt. Mittels dieses gekühlten Gasstroms reduziert sich die thermische Belastung des Motors und die Dichte des Verbrennungsgemisches erhöht sich – ähnlich wie bei einem Turbolader mit Ladeluftkühlung aus der Gasflasche. So erhöht sich die Leistung von Verbrennungsmotoren letztlich um bis zu 55 Prozent.

Von grundlegender Bedeutung ist allerdings, dass die Einspritzung von Distickstoffmonoxid nur für eine kurze Zeit anwendbar ist, da sonst dauerhafte Schäden die Folge sein können. Die zeitweise und gewollte Leistungssteigerung zieht nämlich eine höhere Belastung und somit eine mechanische Überbeanspruchung des dafür nicht ausgelegten Motors nach sich. Daraus und aus dem Fakt, dass ein erhöhter Verbrauch – sowohl von Kraftstoff, als auch von Lachgas – die Folge ist, ergibt sich, dass dieses Verfahren zur Leistungssteigerung nur beim Beschleunigen sinnvoll eingesetzt werden kann.

Gerade beim Motorsport kann der Einsatz der Einspritzung Sinn machen, da hier die Beschleunigung des Fahrzeugs ein äußerst wichtiger und letztlich auch entscheidender Faktor sein kann. Bei Fahrzeugen die für den Rennsport ausgelegt und abgestimmt sind, sei es bauartbedingt oder durch Tuning, ist nicht davon auszugehen, dass bleibende Schäden am Motor oder antriebsrelevanten mechanischen Teilen entstehen.

Aber da das ganze ja meiste nur für kurze Sprints oder Showeinlagen genutzt wird, hat das bisher noch keinen Tuner gestört, mehr Leistung aus der Maschine herauszuholen, vor allem, weil die Flaschen – richtig positioniert - unmissverständlich signalisieren: Hier wird radikal beschleunigt.

Auch in Deutschland ist es möglich, eine TÜV-Zulassung für eine Lachgaseinspritzung zu bekommen, allerdings darf diese in keinem Falle eine Leistungssteigerung von mehr 45 PS erzielen. Voraussetzung ist auch, dass der Turbo aus der Druckflasche nicht im üblichen Straßenverkehr eingesetzt wird und vorher eine Anpassung der Bremsen, des Motors und des Fahrwerks erfolgen.    [...mehr]