Den getunten Wagen versichern

Für viele Fahrzeughalter ist das Tunen des eigenen Wagens mehr eine Leidenschaft als ein reines Hobby. Doch wer in Sachen Auto schöner und schneller fahren möchte, muss auch mit hohen finanziellen Aufwendungen rechnen. Dies zeigt sich nicht nur beim Kauf der gewünschten Teile, sondern auch dann, wenn man plant seinen getunten Wagen zu versichern.

Die Kfz-Versicherung für getunte Fahrzeuge geht mit einem vergleichsweise hohen Kostenaufwand einher, denn durch das Leistungsplus erhöhen sich für den Fahrzeughalter auch die Prämien, die für die Absicherung gezahlt werden müssen. Zugleich besteht bei der Versicherung für getunte Fahrzeuge ein weiterer Knackpunkt.Alle Veränderungen, die an der Leistung des Fahrzeuges vorgenommen werden, müssen der Versicherung gemeldet werden. Wird diese Meldung unterlassen, riskieren die Fahrzeughalter im Schadensfall den Versicherungsschutz.

Grundsätzlich sorgen aber nicht nur Änderungen an der PS-Zahl für höhere Prämien. Auf den vereinbarten Versicherungsumfang nehmen auch kostenintensive Felgen Einfluss, sodass auch Änderungen dieser Art dem Versicherer stets gemeldet werden sollten. Grundlegend gilt jedoch, dass eine Kfz-Versicherung, mit der man den getunten Wagen versichern möchte, für getunte Fahrzeuge deutlich teurer ist als für Serienmodelle. So müssen die Fahrzeughalter mit Mehrkosten von mehreren hundert Euro rechnen. Alle nachträglichen Leistungssteigerungen, die an einem bereits versicherten Auto vorgenommen wurden, müssen von dem Halter der Autoversicherung schriftlich mitgeteilt werden.

Der Grund dafür ist der Aspekt, dass der Wagen bei einer Erhöhung der PS nicht mehr der eigenen Typklasse entspricht. Die Versicherung muss im Falle eines Unfalls zwar für den Schaden aufkommen, kann aber hohe Summen von dem Kunden Regress fordern. Ein weiteres Problem bei der Versicherung von getunten Fahrzeugen ist auch weiterhin die fehlende Transparenz.