Dragster Race – tollkühne Männer gehen ab wie eine Rakete

„Dragster-Rennen“ – das heißt eine viertel Meile Beschleunigungswahn.

Das Mekka der Beschleunigungsrennen liegt in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg die ersten Wettbewerbe ausgetragen wurden. Als klassische Distanz für ein Dragster-Rennen dient die Viertelmeile, was etwa 400 Metern entspricht. In der Regel treten stets zwei Fahrer im „K.O-System“ direkt gegeneinander an. Während bei den sogenannten „Public Races“ jeder mit seinem privaten Fahrzeug antreten kann, fahren die Profiklassen mit eigens für Beschleunigungsrennen konstruierten Dragstern. In der Königsklasse, der „Top Fuel“, erreichen die Fahrzeuge beim Start etwa das Fünffache der Erdbeschleunigung. Der derzeit gültige Rekord des Spitzenfahrers Tony Schumacher liegt bei exakt 4,428 Sekunden für die Viertelmeile, wobei er eine Endgeschwindigkeit von fast 530 km/h erreichte.
Im Jahre 1951 gründete sich die „National Hot Rod Association“, die bis heute die wichtigste Organisation innerhalb der Sportart ist. Seit 1997 organisiert der internationale Automobilverband „FIA“ eine eigene Dragster-Rennserie innerhalb Europas. Auch in Deutschland erfreut sich der Sport wachsender Beliebtheit. Nach einigen kleinen Rennen auf diversen Flugplätzen innerhalb der Bundesrepublik werden seit 2003 alljährlich die „German Race Wars“ veranstaltet. Zusätzlich finden im Rahmen der offiziellen Drag-Racing-Rennserie der „FIA“ jedes Jahr im August die „Nitrolympics“ auf dem Hockenheimring statt. Dort versammeln sich etwa 50.000 Fans des Sportes, sodass die „Nitrolympics“ eine der größten Drag-Racing-Veranstaltung außerhalb der USA ist.

hier bekommt ihr noch einen kleinen Eindruck vom Dragster Race

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