Essen Motor Show 2009

Wer einmal da war, weiß, warum sich Autofans die Woche ab dem 28. November im Kalender besonders rot anstreichen: Die Tuningmesse „Essen Motor Show“ feiert ihre 42. Auflage, Auto-Tuning und wilde Custom Cars. Es geht wieder rund!


Die Essen Motor Show 2009 zählt neben der allerdings reinen Fachmesse SEMA zu den weltweit wichtigsten Zubehör- und Tuningmessen weltweit. Tuner, Zubehörlieferanten und Autoclubs präsentieren sich und ihr Können; Motorsport-Verbände und Rennveranstalter zeigen ebenso Präsenz wie der ADAC als ideeller Träger. Auch der Arbeitskreis „Tune it safe“, der auf Initiative des Bundesverkehrsministeriums, des VDAT – Verband Deutscher Automobil Tuner – und der Messe Essen als Veranstalter der Essen Motor Show ins Leben gerufen wurde, gibt Hinweise zum korrekten Autotuning.

Tuning Autos, Hot Rods und Drift Challenge

Die Tuning-Autos ergänzt eine größere Motorsport-Arena mit bunten Unterhaltungsprogramm. Bei der „Drift Challenge“ können furchtlose Besucher als Beifahrer über den Indoor-Rennkurs profilvernichtend rau(s)chen. Sonderausstellungen beinhalten dramatische Designstudien, die stets beliebten Oldtimer oder den „Mythos Ferrari“. Speed Bikes, rasante Hot Rods und Dragster zu sehen wie der 1.350 PS starke „Hemi Hauler“-Rolls-Royce. Ein Eyecatcher ist auch der „Gullwing Dragster“, der eine Kunststoffkarosse in  Mercedes 300 SL Flügeltürer-Optik mit 1.050 PS über die Viertelmeile drischt. Die „Gunbus“ als größtes fahrbares Motorrad der Welt sollte das Publikum ebenfalls nachhaltig beeindrucken.

Bodykits und Brüste auf der Essen Motor Show

Großgewachsene sollten auf der Essen Motor Show verstärkt darauf achten, nicht mit einem der dort massig verkauften und dank Carbon leichten Bodykits zu kollidieren, die von den Käufern geschultert durch die Räumlichkeiten geschleppt werden. Da es auf über 80.000 qm nicht nur viel zu sehen, sondern auch zu laufen und mitzunehmen gibt, sind bequeme Schuhe und eine stabile Tasche empfehlenswert. Für Kurzweil sorgen Lowrider-Vorführungen, Wettbewerben wie Reifen-Tausch gegen die Uhr und Partys genauso so wie die auf Automessen offenbar unumgänglichen leicht bekleideten Damen. Vom 28. November bis zum 6. Dezember darf man mit hängendem Unterkiefer durch die heiligen Messe-Hallen wandeln.