Essen Motorshow 2007


Schon seit 40 Jahren gibt es sie und jedes Jahr wieder macht sie eine Stadt im Ruhrgebiet für einige Tage zum Mekka der Automobil- und Tunigfans: Die Essen Motorshow.
1968 hieß sie noch „Internationale Sport- und Rennwagen Ausstellung Essen“ und präsentierte Autos wie den Alfa Romeo 33, erfolgreicher Sportwagen in Zweiliter-Klasse, oder den schnittigen BMW Bergspyder.

Aber dies gehört nun zur Vergangenheit, es gibt zwar immer noch Oldtimer zu sehen, aber das neue Motto der Motorshow ist eindeutig: Tiefer, schneller und lauter. Hier sieht man PS-Boliden, deren Tachonadel nicht bei 240 Stundenkilometern aufhört und hier hört man Autos mit mehr Musik-Leistung in Watt als in manch einem Dorfkino.

Als die Motorshow am ersten Dezember ihre Tore öffnete, war der Ansturm groß, viele Leute wollten das Beste aus Automobil, Motorsport, Tuning und Oldtimer sehen, besonders die Motorsport- und Tuningmeile war sehr beliebt.
Wie könnte man sonst so nah an einem Rennwagen stehen oder sich ein Autogramm der Rennsport-Stars holen?

Auch in der Tuningabteilung waren nur die Besten unter den internationalen Tunern vertreten, Chrom, Glanz und Gummi, wohin das Auge reichte. Besonders beliebt beim Publikum waren auch die Tuningshops, an denen man sich Teile für sein eigenes Auto kaufen konnte, manch einer hat hier wieder einmal ein Vermögen hingeblättert, um seinem Traumauto einen Schritt näher zukommen und vielleicht sogar mal unter den ganz Großen zu sein.

Unter den verschiedenen Tuningcars gab es vier Hauptkategorien:

  • Lowrider: Das Motto lautet hier, mit dem Chassis so dicht wie nur möglich an den Asphalt zu kommen – meist mit dem stufenlos verstellbaren Hydraulik -Fahrwerk
  • Artcars: Autos, die einzigartig sind und von Künstlern extra für die Motorshowdesignt und entwickelt wurden. Extremste Umbauten, bei denen manch einer das Problem hat den Wagen unter dieser Aufmachung wieder zu erkennen.
  • Soundcars: Autos mit Hifi-Superausstattungen, ob dicke Boxen, Flachbildschirme oder Bassröhren, alles, was das Auto dem heimischen Wohnzimmer näher bringt, ist erlaubt.
  • Dragster: Hier zählt nur eins Power, Power und noch mehr Power. Von Null auf Hundert in drei Sekunden? Für diese Monster kein Problem!

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