Fiat 500 von Abarth

Die Großen haben es im Moment richtig schwer! Spritpreise zu hoch, Umweltbelastung, etc.! Dem einen Leid, ist des anderen Freud. So auch im Fall des Fiat 500. Fiats Mini-Kugel ist nämlich der Beweis dafür, das ein Auto aus dem Kleinstsegment auch für Fahrspaß sorgen kann. Allerdings musste der Fiat-Tuner Abarth dem Kleinen dafür etwas unter die Arme greifen.

Natürlich auch als Bewegtbildbeitrag für TV-Freunde:
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Vielleicht sieht so die Zukunft aus. Statt großer Schüssel mit mächtig Power unter der Motorhaube, lieber etwas Dezenteres, aber trotzdem mit Power unter dem Deckel. Abarth geht diesen Weg.

Die Fiat Tuning-Tochter hat dem neuaufgelegten Kultauto einen 135 ps-starken 1,4 Liter Turbomotor verpasst. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h braucht der 500er jetzt nur noch 7,9 Sekunden. Einen Scuderia Ferrari 430-Fahrer lassen diese Werte kalt, für den Mini-Fiat ist das aber eine deutliche Leistungssteigerung.

Ganz nebenbei schafft der Kleine jetzt lässige 205 km/h bei einem maximalen Drehmoment von 180 Newtonmeter.

Auch Äußerlich hat Abarth den 500er seinen neuen Fähigkeiten angepasst. Es ging ein ganzes Stück tiefer. Ein neuer Kühlergrill poliert die Optik auf, genauso wie die neuen Alufelgen. Hinten sorgt eine Doppelauspuffanlage für das Abrunden der Gesamterscheinung.

Der Fiat 500 von Abarth ist mit 18.100 Euro nicht ganz billig, dafür vielleicht die ideale Lösung für alle, die sich Sportlichkeit bei überschaubarem Spritverbrauch wünschen.