Finanzkrise: Gefahr oder Chance für die Tuning-Branche?

Das Wort „Abwrackprämie“ dürft wohl unangefochten die Wahl zum Wort des Jahres gewinnen, beschreibt es doch wie kein anders Nomen die Probleme der Automobilindustrie. Jetzt scheint die Krise auch die Tuningszene erreicht zu haben. Das zumindest will der Spiegel wissen.

Unter dem Titel „Kein Geld für Spoiler“ hat das Nachrichtenmagazin Spiegel jetzt einen Artikel veröffentlicht, der den aktuellen Zustand der Branche unter die Lupe nimmt.

Anzeichen für eine ernste Krise gab es ja schon lange. Zuerst fällt mir das natürlich die Insolvenz von Tuning-Spezialist D&W ein.

Trotz ernster Anzeichen, zeigte sich die Branche bis zuletzt aber optimistisch und hoffte, der Krise trotzen zu können.

Dieser Optimismus, soviel steht jetzt fest, war nicht gerechtfertigt. Die Spiegelredakteure haben nämlich festgestellt, das die Probleme der Hersteller jetzt auch mit voller Wucht, bei den Tunern angekommen sind.

Ganz so schwarz malen die Spiegel-Redakteure dann aber doch nicht. Immerhin geben sie zubedenken, dass die Krise auch Chancen eröffnet.

Das Argument der Spiegel-Schreiberlinge: Wer kein Geld für ein neues Auto hat, pumpt seine Kohle lieber in Tuningteile, um seinen Wagen wieder aufzuwerten.

Abwracken können derweil die anderen.