Getunte Autos „winterfest“ machen

Ein Auto nach den persönlichen Vorstellungen zu tunen, ist oftmals eine kostspielige Angelegenheit. Und wer sein getuntes Fahrzeug auch im Winter fahren möchte, muss einiges mehr beachten, um sein Fahrzeug winterfest zu machen.

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Kälte, Feuchtigkeit, Frost und nicht zu vergessen Streusalz können jedem Automobil heftig zusetzen. Eventuelle, durch den Winter verursachte Schäden können folglich insbesondere bei getunten Wagen ziemlich ins Geld gehen. Getunte Autos „winterfest“ zu machen, ist also die bessere Alternative.

Reifen wechseln

Schöne Breit- oder Niederquerschnittsreifen auf exklusiven Alufelgen sollten zuerst gegen Winterreifen auf Stahlfelgen getauscht werden. Einerseits würde Straßensalz die Alufelgen angreifen, zudem kann es sein, dass die Autoversicherung bei einem Unfall in der Winterzeit mit Sommerbereifung auch bei erwiesener Unschuld keinen finanziellen Schadensersatz leistet. Des Weiteren sollten es tatsächlich Stahlfelgen sein, die für die Winterbereifung verwendet werden, da sich Felgen aus Aluminium wegen der chemischen Reaktion mit Streusalz regelrecht an der Radnabe oder Bremstrommel fest-fressen können. Dasselbe gilt für die speziellen Radbolzen von Alufelgen. Spurverbreiterungen, die aus Aluminium sind, sollten ebenfalls in der Winterzeit abgenommen werden.

Schutz des Motors

Im Anschluss gilt es, den Motor und alle Anbauteile zu schützen. Dazu gehört als allererstes das Kontrollieren und Prüfen sämtlicher Flüssigkeiten. Viele Werkstätten bieten das als kostenlosen Service, wer jedoch etwas Ahnung hat, kann das auch selbst erledigen. Die Kühlflüssigkeit wird nach ihrem Füllstand überprüft und danach wird der Frostschutz mit einer Frostschutzspindel ermittelt. Die Kühlflüssigkeit sollte wenigstens bis minus 20 Grad Celsius, besser noch bis minus 30 Grad frostsicher sein. Fehlt Glysantin, unbedingt die Herstellerangaben beachten, denn je nach Motor (zum Beispiel aus Aluminium) muss unterschiedliches Frostschutzmittel eingefüllt werden.

Scheiben wintersicher waschen

Das Scheibenwaschwasser ist im Winter sehr wichtig. Hier wird ebenfalls mit einem frostsicheren Scheibenreiniger aufgefüllt. Ist es noch keine wartungsfreie Autobatterie, wird hier der Säurestand der einzelnen Zellen geprüft und gegebenenfalls mit destilliertem Wasser auf den angegebenen Höchststand gebracht. Explizit in getunten Motoren verwendet man spezielles Motorenöl. Vor dem Winter sollte ein Ölwechsel einschließlich Filter gemacht werden, um speziell für den Winter ein Motorenöl mit höherer Viskosität zu verwenden. Bei höherer Viskosität wird das Öl auch bei niedrigen Temperaturen nicht so schnell zähflüssig und schmiert so unmittelbar nach dem Kaltstart optimal. Abschließend sollte jetzt noch die Beleuchtung überprüft werden, um defekte Birnen auszutauschen.

Lack absichern

Hat jemand eine aufwendige Lackierung, lohnt es sich zudem, dem Autolack eine Versiegelung zu gönnen. Insbesondere Versiegelungen auf Teflon- oder Nano-Technologie bilden eine chemische Verbindung mit dem Lack, wodurch dieser noch fester umschlossen und geschützt wird. Ferner haftet Schmutz und Salz nicht besonders auf Versiegelungen. Während des Winterbetriebs sollte eine installierte Klimaanlage ebenfalls einmal im Monat kurz eingeschaltet werden, damit sich hier keine Ablagerungen im System bilden können. Jetzt ist ein getuntes Auto optimal winterfest und bietet nicht nur die notwendige, an den Winterbetrieb angepasste Sicherheit, es macht auch noch außerordentlich Spaß. Sollten Sie auf defekte Teile bei Ihrem Auto stoßen, so können Ersatzteile einfach bei http://www.ps-autoteile.de/ gekauft werden.