Kultfilme für Tuningfans: Fast and Furious geht in die 7. Runde

Paul Walker

Schnelle Autos, heiße Action, die „Fast and Furious“-Reihe bietet Filmfans und Auto-Schraubern gleichermaßen beste Popcorn-Unterhaltung. Bereits vom ersten Teil an mit dabei ist der US-Schauspieler Paul Walker (nur in „Tokio Drift“ fehlte Walker). Nun wurde bekannt, dass Walker trotz seines tragischen Unfalltods auch 2015 im 7. Teil als FBI-Mannes O’Connor mitspielen wird.

Walker hatte schon viel abgedreht

Der 40-jährige Paul Walker verstarb am 30. November 2013 gemeinsam mit seinem Beifahrer bei einem Autounfall im spanischen Valencia. Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h verlor Walker die Kontrolle über das Fahrzeug und zerschellte an einem Laternenmast.

Bereits im ersten „Fast and Furious“ stand Walker vor der Kamera und galt neben Vin Diesel als das Gesicht der Serie, auch im siebten Teil sollte Walkers Figur Brian O’Connor eine zentrale Rolle spielen. Und Walker wird auch nicht aus Teil sieben gestrichen – möglich wird der Einsatz von Paul Walker auch nach seinem Unfalltod durch den Drehplan, denn auch wenn „Fast and Furious 7“ erst 2015 erscheinen soll, wurden bereits etwa 85 Prozent des Films vor Walkers Tod abgedreht.

Ab dem 1. April beginnt die Produktion dann in Abu Dhabi wieder, es werden noch einmal sechs bis acht Wochen nachgedreht, um den Film abzurunden.

Abschied für Walker und O’Connor

Der Produktionsfirma liegt es dabei vor allem am Herzen, die vielen Fans der Serie zu beruhigen: Brian O’Connor und Paul Walker sollen gemeinsam mit den Fans im siebten Teil einen versöhnlichen Abschied feiern können. Schließlich gehört die beliebte Kinoreihe nicht nur zu den beliebtesten Franchises, sondern hat auch hohe Einschaltquoten im TV (Sie finden die Filme z.B. bei Sky Cinema +24 auf tvdigital).

Regisseur James Wan, Produzent Jeffrey Kirschenbaum und Autor Chris Morgan haben sich in den letzten Wochen gemeinsam daran gesetzt, das bestehende Drehbuch entsprechend zu ändern. So soll Paul Walker auch in der neuen Fassung dank der bereits gedrehten Szenen weiterhin ein essentieller Teil des Films bleiben.

Wilde Raserei

Mit Walkers tragischem Unfalltod dürfte auch für die „Fast and Furious“-Reihe ein Wendepunkt eintreten. Wegen der inzwischen achtmonatigen Verspätung wird der Film zwar erst 2015 erscheinen, aber so haben die Produzenten zumindest noch die Chance, den Film abzurunden und vor allem den Fans einen würdigen Abschied für Paul Walker zu bereiten.

Foto: Thinkstock, Getty Images, 85410028, Kevin Winter