Lowrider – Hüpfburg auf vier Rädern

Seit einigen Jahren erfreut sich eine Auto-Mode aus den USA auch in Deutschland immer wachsender Beliebheit. Die Rede ist von den „Lowridern“ (so genannt wegen der extremen Tieflage der Autos).

Lowrider sind umgebaute Autos, häufig sogar eher ältere Autos bis hin zu Oldtimern, die an jedem Rad eine Hydraulikpumpe verpasst bekommen haben, mit deren Hilfe sich die einzelnen Radaufhängungen unabhängig nach oben pushen lassen. Gesteuert wird das ganze zumeist elektronisch per Fernbedienung. Durch gekonntes Zusammenspiel der einzelnen Pumpen können die Autos zum Hüpfen gebracht werden, weshalb die Autos auch oft als „Jumpcars“ bezeichnet werden. Waren die Teile früher nur über Import aus den Vereinigten Staaten zu bekommen, gibt es nun auch Händler in Deutschland, die die benötigten Hydraulikteile dauerhaft anbieten.

Natürlich wäre es Blödsinn, diese Prachtstücke der Tuningkunst in der Garage zu lassen. Die Szene trifft sich regelmäßig zu Wettbewerben, bei denen es meistens ziemlich simpel darum geht, welches Auto am höchsten springen kann. Sowas gibt es auch in Deutschland: Meistens werden Lowrider-Shows im Zusammenhang mit Messen veranstaltet. (Ein Beispiel ist die Essen Motoshow, auf der regelmäßig Lowrider-Contests abgehalten werden)

Wem das was bringt? Es sieht geil aus, macht Werbung für die Automarken und entwickelt still und leise auch in Deutschland eine eigene Underground-Kultur! Grund genug, wie ich finde, den Lowrider als Kategorie im Tuning-Dschungel gelten zu lassen.

Cypress Hill bringen es auf den Punkt:

[youtube z058NRkA6Ss]

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