Drifting – gekonnt um die Kurven heizen

Der Drift wird langsam aber sicher zur neuen Motorsportkultur. Dies hat meiner Meinung nach hauptsächlich der Film 2Fast & 2 Furious Tokio Drift zu verantworten. Dort lernte der autobegeisterte Kinozuschauer, dass diese Art den Wagen um die Kurven schlittern zu lassen, in Japan erfunden wurde. Dort gilt dies sogar als feste Motorsportdisziplin und wird mit Begeisterung betrieben.

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Eine Kultur, die nach meiner Ansicht auch in Deutschland viel stärker unterstützt werden sollte. In Japan existieren hierzu sogar Meisterschaften. Dies würde auch hierzulande großen Zuspruch erlangen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor hierbei ist der Spaß. Dieser ist in jedem Fall garantiert, wenn man Heck seines Autos kontrolliert ausbrechen lässt. Meine erste Drifterfahrung machte ich mit 19 auf einem verschneiten Parkplatz im Urlaub. Zu dieser Zeit war der oben erwähnte Film noch in deutlicher Erinnerung und man wollte sein Können, dem Filmgeschehen gleich, umsetzen. Bei Glätte ist dies natürlich extrem gut umzusetzen, da die Bodenhaftung ohnehin nur sehr gering gegeben ist. Besonders Parkflächen vor Einkaufspassagen bieten sich zum driften hervorragend an, man sollte sich nur nicht von der Polizei erwischen lassen. Fest steht, die Kontrolle über einen ausbrechenden Wagen, sei es nun gewollt oder nicht, ist sehr schwer zu halten. Wer sich also ausprobieren will, sollte dies auf abgesperrten Gelände tun, oder auf ein Übungsplatz. Hier werden sogar geführte Seminare angeboten. Nur sollte man dann aber auch das nötige Kleingeld für ein Satz neue Reifen haben 🙂

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