» Mofatuning
Deutschlands Straßenwächter sehen sich einem wachsenden Problem gegenüber! Immer mehr, meistens männliche Jugendliche, motzen ihre Mofas auf. Durch wenige Handgriffe kitzeln sie aus ihren eher dezent motorisierten Zweirädern ein paar Extra-PS heraus. Für Mofatuner ein echter Kick – für die Polizei Grund zur Besorgnis.
Was? Der Kleine soll gefährlich sein?
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Deutschland kann man ohne Zögern als Tuningland bezeichnen. Fast wöchentlich finden Tuningmessen statt, die Umsätze der Tuningfirmen sind hervorragend. Auch um den Nachwuchs braucht sich die Szene keine Sorgen zu machen. Die, die noch keinen Führerschein oder einen eigenen Wagen ihr Eigen nennen, üben trotzdem kräftig. Notfalls auch erst einmal am Mofa.
Achtung! Feuerstühle erobern die Republik!
Normalerweise berichtet dastuningblog.de an dieser Stelle getreu dem Motto: “höher, schneller, breiter”. In der Regel stehen Hochleistungsboliden jenseits der 100 PS-Marke im Mittelpunkt des Interesses. Diesmal hat ein Teenager auf seinem heissen Ofen unsere Aufmerksamkeit erregt.
Das Tuningobjekt für den kleinen Geldbeutel – das gute alte Mofa
Da kam sogar die Polizei ins Staunen! Der 16-Jährige und sein Feuerstuhl fielen der Streifenwagenbesatzung bereits am Montagmorgen auf. Auf einer ansteigenden Straße in Hohenlimburg fuhr der jugendliche Easyrider mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit an den grünen Kollegen vorbei.
Die Polizisten schlossen zu dem Zweirad auf und staunten nicht schlecht, als sich die Tachonadel ihres Dienstwagens bei 65 km/h einpendelte. Bei der anschließenden Kontrolle konnte der junge Mann lediglich eine Prüfbescheinigung zum Führen von Mofas vorzeigen. Zur Überprüfung der technischen Veränderungen an dem ehemaligen Mofa-Roller stellten die Beamten das Fahrzeug sicher.
Auf den Fahrer kommt nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu.
Auch aus einem Mofa lässt sich einiges herausholen…
Wieder einmal hat die Polizei ein Tuner-Treffen aufgelöst und ist ihrem Ruf als Spaßbremse gerecht geworden. In Florstadt, nahe Darmstadt, schickte sie in der Nacht zum Dienstag Teilnehmer eines Tuning-Treffens vorzeitig nach Hause.

Auf Tuner-Treffen eher störend – der grüne Freund und Helfer
Polizei-Großaufgebot gegen Autofans
Wie die dpa berichtete, hat ein Großaufgebot der Polizei in der Nacht zum Dienstag ein Auto-Tuning-Treffen aufgelöst. 1500 Menschen aus ganz Deutschland hatten sich bei Florstadt in der Wetterau mit rund 400 technisch aufgemotzten Fahrzeugen in einem Gewerbegebiet versammelt. Um illegale Autorennen zu verhindern, erteilte die Polizei Platzverweise. Daraufhin hätten die Auto-Fans “freundlich und ohne Murren” den Heimweg angetreten, wie die Polizei mitteilte.
“Gefährdende Fahrweisen mit durchdrehenden Reifen”
Vereinzelt sei es unter dem Jubel der Besucher zu “gefährdenden Fahrweisen mit durchdrehenden Reifen” gekommen. Die Teilnehmer blockierten mit ihren frisierten Autos Parkplätze und Straßen. Beschäftigte und ein Spediteur hätten das Industriegebiet erst mit einiger Verspätung verlassen können. Erst kurz vor 3.00 Uhr nachts waren die Straßen und Plätze wieder frei. Das “markenoffene Saisoneröffnungstreffen” war in der Tuning-Szene im Internet und per Mundpropaganda angekündigt worden.
Treffen sind keine Seltenheit
Derartige Treffen sind nach Angaben der Polizei keine Seltenheit, allerdings nicht mit einer solch hohen Teilnehmerzahl. Die Frankfurter Polizei berichtete, ihre Streifen führen an Wochenende gezielt Treffpunkte der Szene an. Meist seien dort 20 bis 50 junge Erwachsene anzutreffen, die ihr aufgemotztes Auto zur Schau stellten. Oft seien etwa die Bremsanlagen nach einer technischen Veränderung für eine höhere PS-Zahl nicht mehr geeignet. [...mehr]





